Aschbach zentraler Standort für Maschinenring. Maschinenringe Amstetten, Ybbstal und Mostviertel West ziehen 2022 in Gebäude im Betriebsgebiet Süd.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 17. Juli 2020 (05:10)
Robert Ehebruster, Geschäftsführer des Maschinenrings Mostviertel West berichtet den neuen geplanten Standort der drei Maschinenringe in der Region m Betriebsgebiet Süd in Aschbach.
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Die Maschinenringe Amstetten, Ybbstal (mit Sitz in Waidhofen) und Mostviertel West (mit Sitz in Aschbach) planen, ihre drei Büros auf einem gemeinsamen Standort zusammenzufassen. „In Waidhofen nutzen wir derzeit eine ehemalige Wohnung und das Platzangebot ist nicht optimal. In Amstetten wächst die Fachschule Gießhübl immer mehr und benötigt selbst Platz. Vor allem brauchen wir aber Lagerräume für unser Material und das haben wir auf keinem der drei Standorte in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung“, sagt der Geschäftsführer des Maschinenrings NÖ-West, Robert Ehebruster. In Aschbach ist der Maschinenring im Haus des Brandschadenvereins eingemietet.

Gemeinsam haben die drei Maschinenringe beschlossen, ein rund 5.600 Quadratmeter großes Grundstück in Betriebsgebiet Süd in Aschbach (hinter der der Firma RL-Cars) zu erwerben. Der Gemeinderat hat dem Deal in seiner letzten Sitzung vor dem Sommer zugestimmt. Der Kaufvertrag soll diese Woche unterschrieben werden. „Das Areal ist ideal, weil es etwa in der Mitte der drei Standorte liegt. Wir werden heuer planen und um Genehmigung einreichen. Im Frühjahr 2021 solle der Bau beginnen. Wir werden ein Bürogebäude und eine Lagerhalle errichten“, sagt Ehebruster.

2022 will man übersiedeln. Das Grundstück wird übrigens von der Landesgenossenschaft des Maschinenrings erworben und diese finanziert auch den Bau. Die drei örtlichen Maschinenringe werden sich einmieten. Organisatorisch bleiben sie trotz des gemeinsamen Standortes getrennte Einheiten. Jeder Maschinenring besteht ja aus einem eigenständigen Verein mit Obmann, angestelltem Geschäftsführer und Büromitarbeitern. Insgesamt sind es an den drei Standorten derzeit 16. „Wie wir uns längerfristig aufstellen werden, werden wir entscheiden, wenn wir dann vor Ort sind“, sagt Ehebruster. Synergien werde man auf jeden Fall nutzen.