Doka investiert 40 Millionen in Ausbau der Produktion. Die Firma Doka, Spezialist für innovative Schalungen, nimmt dieser Tage die neue Pulverbeschichtungsanlage in St. Martin nahe dem Hauptsitz in Amstetten in Betrieb. Die hochautomatisierte und digitale Anlage ist Teil eines mehrere Etappen umfassenden Produktionsausbaus in St. Martin mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 40 Millionen Euro.

Von Red. Amstetten. Update am 17. Juni 2021 (11:27)
Doka Amstetten
Die Umdasch- und Dokazentrale in Amstetten.
NOEN, Doka

„Wir haben uns beim Design der Anlage von maximaler Flexibilität leiten lassen“, sagt Christian Mayr, Vice President Doka Production. Damit sei Doka nun in der Lage, die Anforderungen des Marktes noch besser zu erfüllen. Mit der neuen Anlage könnten auch Kleinserien wirtschaftlich produziert und Schalungselemente in den Logofarben des Kunden eingefärbt werden - und das künftig auch für große Rahmengrößen. Aufgrund des hohen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrades der Produktion werde es möglich sein, die Produkte auch in Österreich zu marktfähigen Preisen herzustellen.

Mit der Investition unterstreicht die Doka, die zur international tätigen Umdasch Group gehört, auch einmal mehr das Bekenntnis zum Standort, sagt der der Vice-President. "Wir modernisieren bewusst hier in der Region, weil sich am Standort das Knowhow befindet, sprich erfahrene, top-ausgebildete und qualifizierte  Mitarbeiter." 

Durch smarte Um- und Weiterbildungsmaßnahmen werde das Unternehmen dafür sorgen, dass die eigenen, erfahrenen Mitarbeiter auf dem Weg zur neuen Anlage mitgenommen würden. "Durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung ändern sich die Anforderungen an Jobs und Berufsbilder. Der Bedarf an höher qualifizierten Mitarbeitern wächst. Die Tätigkeiten werden vielfältiger", sagt Mayr.

Derzeit wird die Anlage im Ein-Schicht-Betrieb hochgefahren. Geplant ist, die Kapazitäten auch für Lohnfertigung zur Verfügung zu stellen. Erste Gespräche mit potenziellen Partnern laufen bereits.

Die neue Pulverbeschichtungsanlage geht, laut Aussendung des Unternehmens, auch punkto umweltfreundlichem Produzieren neue Wege: Sie verbraucht um 80 Prozent weniger Wasser als die bisherige Anlage und setzt auf umweltschonende Chemie; außerdem spart sie beim Betrieb der Öfen durch den Einsatz ausgeklügelter Technologie Energie. „Die Doka hat schon immer großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt“, sagt Peter Pöchacker, Director Doka Production. „Heute ist das Thema aber von noch größerer Relevanz, denn Kunden fragen aktiv danach.“
Doka unterstreiche mit der neuen Anlage den eigenen hohen Anspruch bezüglich Umweltschutz und somit auch seine Vorbildrolle als Leitbetrieb in der Region.