Amstettner Band „Hörst“ startet durch. Die Amstettner Band „Hörst“ brachte vor Kurzem ihr erstes Album heraus. Texte aus der Film- und Serienlandschaft treffen dabei auf rockige Sounds.

Von Red. Amstetten. Erstellt am 13. Juni 2021 (09:14)
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Dave, Andi, Simon, Matt und Dom (von links) sind „Hörst“. Mit ausgeklügelten Songtexten und Themen aus der Nerdkultur gepaart mit gitarrenlastigem Rock-Sound haben sie sich ganz dem Genre „Nerdrock“ verschrieben.
Daniel Schalhas/inShot, Daniel Schalhas/inShot

Viel Dekoration, eindrucksvolle Bühnenshows mit Kostümen gepaart und zusätzlich Videos auf Monitoren: All das erwartet Besucher bei Auftritten der Amstettner Band „Hörst“. Obwohl aufgrund der Corona-Pandemie in letzter Zeit keine Auftritte möglich waren, nutzte die fünfköpfige Band diese Zeit und brachte vor Kurzem ihr erstes Album „8-bit“ heraus.

Begonnen hatte alles 2018, als sich die langjährige Freundesgruppe zusammenschloss und ganz dem Genre „Nerdrock“ widmete, genauer gesagt handelt es sich um „realen Nerd- rock“, wie Frontmann Andi Hörst – er führt wie alle Bandmitglieder den Bandnamen „Hörst“ nach dem Vornamen – erklärt. Real deshalb, „weil wir uns wirklich mit den Themen der Nerdkultur befassen, wir kleiden uns nicht einfach so oder setzen bloß irgendeine runde Nerdbrille auf.“

Action, Science-Fiction, Gaming und Comics

In den Texten der Band geht es also vor allem um Action-, Science-Fiction- und Fantasyserien und -filme wie etwa James Bond, Star Wars oder Game of Thrones, aber auch Fans von Computerspielen wie Call of Duty oder Legend of Zelda sowie Comic- und Cosplay-Fans kommen voll auf ihre Kosten. Musikalisch erwartet die Zuhörer „gitarrenlastige Musik mit Synthesizer-Sounds“, gibt der Frontmann einen Einblick.

Dass ihr Genre polarisiert und nicht bei allen Menschen ankommt, ist dem 36-Jährigen bewusst. Es werde da auch immer noch in Stereotypen gedacht und man werde auch schnell in Schubladen gesteckt. „Aber nur weil zum Beispiel etwas in Zeichentrick ist, heißt das nicht, dass es nur für Kinder gemacht oder kindisch ist.“ Das würden zwar einige noch nicht verstehen, „aber wir merken schon, dass es im Großen und Ganzen gut ankommt. Die Community an sich ist groß und hat ja etwa durch die der breiten Masse bekannten Serie Big Bang Theory enormen Zuspruch erhalten.“ Dass die Songtexte ausgeklügelt sind, immer „einen Aufhänger“ haben, wie Hörst erklärt, und zusätzlich nicht ausschließlich Themen der Nerdkultur behandeln, beweist etwa das Lied „MSC“, in dem Kritik am Titelwahn geübt wird.

Live-Auftritte noch in der Schwebe

Wann es die Nerdrocker wieder live zu hören gibt, steht aktuell noch nicht fest. „Wir wollen aber heuer noch so viel wie möglich live auftreten. Wegen Corona sind viele Veranstalter zurzeit noch ein bisschen vorsichtig, es kommen aber nach und nach Anfragen rein. Das Interesse ist vorhanden“, freut sich Hörst, hoffentlich bald die Songs des neuen Albums live vor Publikum präsentieren zu können.

Alles über „Hörst“ und ihr neues Album unter https://www.hoerst.at/