Neue Qualitätsoffensive im Mostviertel-Tourismus

Erstellt am 04. Jänner 2011 | 00:00
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FREMDENVERKEHR / Intensivere Kooperationen, noch besserer Service und zusätzliche Angebote sollen Gäste anlocken.
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MOSTVIERTEL / Tourismusobfrau Michaela Hinterholzer und Tourismusmanager Andreas Purt freuen sich über den Schnee und das kalte Wetter. Denn für die Schigebiete ist das gerade in den Weihnachtsferien unbezahlbar. „Wir haben sowohl auf den Pisten als auch auf den Loipen beste Schneeverhältnisse. Das lässt uns heuer noch einmal auf einen Schub der Nächtigungsgäste in den Weihnachtsferien sowie auf einen guten Start ins neue Jahr hoffen“, so Michaela Hinterholzer. Das Mostviertel setzt dabei auf Familien, das passende Preis-Leistungsverhältnis und vor allem auf Qualität. „Wir müssen uns mit unserem Angebot auch im Winter nicht vor den großen Schigebieten in Westösterreich verstecken“, ist Hinterholzer überzeugt.

Auch auf der Forsteralm bei Waidhofen und am Königsberg in Hollenstein sind zurzeit alle Lifte in Betrieb.

Doch die Touristiker planen natürlich schon wieder für die Sommersaison. Qualität, Genuss und eine zusätzliche Angebotspalette sind dabei die Schlagworte. „Wir setzen 2011 verstärkt auf Gastronomiekooperationen in den einzelnen Regionen und auf die Standortentwicklung“, erklärt Purt. Natürlich wird auch die Wirte-Qualifizierung weitergeführt.

Die Moststraße setzt künftig noch mehr auf Packages. „Wir können den Reiseveranstaltern mit dem MostBirnHaus in Ardagger, dem Stiftsgarten in Seitenstetten, dem Tierpark in Haag und anderen Ausflugszielen ein schönes Paket anbieten. Und das tun wir jetzt auch verstärkt“, sagt die Moststraßenobfrau.

Im Hintergrund laufen in der Region auch schon die Vorbereitungen für das Jubiläumsjahr „900 Jahre Stift Seitenstetten“ im Jahr 2012. Da wird touristisch auch das Thema Vierkanter einen Schwerpunkt bilden. Gedacht ist unter anderem an eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Land Oberösterreich.

Auf internationaler Ebene plant die Mostviertel Tourismus GmbH eine verstärkte Offensive in Ungarn und Rumänien. „Die letztjährigen Nächtigungszahlen haben deutlich gezeigt, dass das Mostviertel in diesen Ländern auf sehr großes Interesse stößt. Aus Rumänien hatten wir im Vorjahr in der Sommersaison ein Nächtigungsplus von 1273 Gästen, und bei den Ungarn haben wir erstmals die 10.000er-Marke bei den Nächtigungsgästen überschritten“, freut sich Purt.

„Mostviertler Schienenradl“  startet am 9. April

Neu angeboten wird im Jahr 2011 erstmals auch das „Mostviertler Schienenradl“. Auf der elf Kilometer langen Schmalspurstrecke der ehemaligen Krumpen zwischen Ruprechtshofen und Wieselburg werden ab 9. April insgesamt 16 Schienenradl zur Verfügung stehen. „Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt ein Erfolg wird, da wir mit dem Haubiversum, der Brauerei Wieselburg oder der Hanfwelt Riegler-Nurscher auch starke Partner im Boot haben“, betont Projektkoordinator Peter Brandstetter.

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