Erstellt am 09. Mai 2014, 14:57

Neuer Technopolmanager. 36-jähriger Klaus Nagelhofer aus Wallsee-Sindelburg ist neuer Technopolmanager in Wieselburg.

Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki (links) und Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav wünschen dem neuen Wieselburger Technopol Manager Klaus Nagelhofer alles Gute. Foto: NLK/Pfeiffer  |  NOEN, NLK/Pfeiffer
Seit Anfang April hat der Technopol Wieselburg einen neuen Technopolmanager: DI Klaus Nagelhofer, BA. Der Energie- und Rohstoffexperte wird die Vernetzung der regionalen Akteure in den Technologiefeldern Bioenergie, Biomasse, Energiesysteme, Agrar- und Le-bensmitteltechnologie und Wasserwirtschaft noch weiter forcieren.

"Ideale Besetzung gefunden"

„Mit Klaus Nagelhofer haben wir die ideale Besetzung gefunden: Er kennt die Region und seine Akteure, hat selbst am Campus Wieselburg studiert und gearbeitet und bereichert das Technopol¬team durch seine ausgeprägten sozialen Kompetenzen“, freut sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Der 36-jährige Klaus Nagelhofer aus Wallsee-Sindelburg hat Anfang April die Agenden des Technopolmanagers am Technopol Wieselburg, dem jüngsten Technopolstandort Niederösterreichs, übernommen. Nach seinem Bachelorstudium „Produktmarketing & Pro-jektmanagement“ mit Vertiefung in Energie- und Rohstoffwirtschaft an der Fachhochschule Wiener Neustadt, Campus Wieselburg absolvierte Nagelhofer das Diplomstudium „Stoffliche und Energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffe“ an der Universität für Bodenkultur in Wien.

Seine beruflichen Stationen waren die Marketingverantwortung in der Raiffeisenbank im Mostviertel (Aschbach), sowie die ENERPRO OG in Amstetten, wo er als Projektbetreuer tätig war, und die Bioenergy 2020+ GmbH im Technologie- und Forschungszentrum Wieselburg-Land.

Zukunftsträchtigen Standort mitgestalten

Zu den neuen Aufgaben des zweifachen Vaters zählen die technologiefeldorientierte Standortentwicklung, die Unterstützung bei der Entwicklung kooperativer Technologieprojekte und die Umsetzung von standort- und themenspezifischen Marketingaktivitäten. „Ich kenne den Technopol Wieselburg bereits von meiner Zeit als Student und durch meine Mitarbeit bei Bioenergy 2020+. Ich freue mich, die Entwicklung dieses zukunftsträchtigen Standorts maßgeblich mitzugestalten“, sagt Klaus Nagelhofer.

Als Zentren „technologieorientierten Wirtschaftens“, die gezielt um Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen errichtet werden, haben sich Niederösterreichs Technopole zu innovativen Hightech-Standorten mit höchster internationaler Attraktivität entwickelt. „Mit dem Technopolprogramm wurden und werden seit dem Beginn 2004 über 130 Projekte in der Größenordnung von über 150 Millionen Euro in Umsetzung initiiert, fast 1.400 ForscherInnen arbeiten an den vier Standorten, 34 Un-ternehmen wurden gegründet oder angesiedelt“, sagt Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich ist Ecoplus mit dem Management des Technopolprogramms beauftragt.