Umbau der Amstettner HLW ist bereits im Endspurt

Die Arbeiten am Bundesschulzentrum liegen im Zeitplan. Das Schuljahr 2018/19 wird bereits im Neubau beginnen.

Erstellt am 24. April 2018 | 04:22
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Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
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Direktor Richard Schmid an der Fassadenseite der HLW in der Stefan-Fadinger-Straße.
Foto: NOEN

Die Tage in der Ersatzschule in der Mozartstraße 3 sind für die HLW gezählt. „Wir haben uns zwar in der alten Landesberufsschule überaus wohl gefühlt, aber natürlich freuen wir uns schon sehr, in den Neubau an unserem angestammten Platz in der Stefan-Fadinger-Straße einziehen zu dürfen“, berichtete HLW-Direktor Richard Schmid.

Begonnen wurde mit den Um- und Zubauten des Bundesschulzentrums Amstetten im Bereich der HLW im April des Vorjahres. Zurzeit ist man im Innenbereich bereits bei den Boden-, Mal- und Elektroarbeiten angelangt. Alle sechzehn Klassenzimmer verfügen abwechselnd über einen gelben bzw. hellgrünen Bodenbelag und über großzügige Fensterfronten.

Von manchen Klassen aus gibt es einen direkten Blick auf den Ötscher. Auch die Fassade ist schon weit fortgeschritten und lässt erahnen, wie die Schule von außen ausschauen wird. Direktor Schmid war von Anbeginn der Bauarbeiten mehrmals jede Woche bei Besprechungen auf der Baustelle, um immer wieder auf seine Wünsche und Vorstellungen zum Schulbau hinzuweisen.

„Die Zusammenarbeit mit Ministerium, Landesschulrat, Architektenteam und bauausführenden Firmen verlief großartig. Wenn wir im Herbst den Schulbetrieb starten, werden wir im modernsten Schulgebäude des Mostviertels sein.“

Am 29. Juni starten Arbeiten an HAK/HAS

Bereits am 12. April hat Schmid die Lehrerinnen und Lehrer der HLW zur Besichtigung der Baustelle eingeladen. Diese zeigten sich durchwegs beeindruckt, arbeiten doch täglich bis zu 80 Arbeiter in und um den Gebäudekomplex. Im Juni soll alles fertig sein. Die HLW wird während der Sommerferien in das neue Gebäude einziehen.

Schon am 29. Juni starten dann die Um- und Zubauarbeiten im Bereich der HAK/HAS. Die Schule wird ebenfalls für ein Jahr ins Ausweichquartier in der Mozartstraße übersiedeln. Mit der Gesamtfertigstellung des neuen Bundesschulzentrums wird im Herbst 2019 gerechnet.

Beide Schulen erhalten Zubauten mit je 1.000 Quadratmetern Nutzfläche, eine gemeinsame Aula sowie eine gemeinsame Bibliothek. Der Eingangsbereich wird in einen gemeinsamen Innenhof münden. Zudem werden neue Sportanlagen errichtet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 18 Millionen Euro und werden vom Bundesministerium für Bildung getragen.