Museum Ostarrichi-Leiterin will Wissen neu vermitteln. Katharina Eibensteiner sprach mit uns über Zukunftspläne beim Museum Ostarrichi.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 18. Februar 2021 (04:15)
Katharina Eibensteiner will unter anderem mit einem Audioguide die Wissensvermittlung weiter attraktivieren.
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Seit 1. Juli 2019 leitet Katharina Eibensteiner die Geschicke des Museums Ostarrichi in Neuhofen. „Die Katharina ist für uns durch ihre fundierte Ausbildung, was Geschichte betrifft, eine Mitarbeiterin, wie man sie sich nur wünschen kann“, sagt Bürgermeisterin Maria Kogler und freut sich, dass durch sie das Museum eine große Aufwertung bekommen hat.

Katharina Eibensteiner will unter anderem mit einem Audioguide die Wissensvermittlung weiter attraktivieren.
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Eibensteiner hat mit einem Lehrgang zur Kulturvermittlung der „Kultur Region. Niederösterreich“ mit der Lehrgangsleiterin Helga Steinacher eine Ausbildungsbasis begonnen, um den Kindern und Jugendlichen den Museumsbesuch schmackhaft zu machen. Ihre Abschlussarbeit lautete „Mein erster Museumsbesuch – Spielen, Staunen, Entdecken“.

„Für mich ist es wichtig, dass schon die Kleinen verstehen, warum das Kennenlernen der Vergangenheit ein wesentlicher Faktor für die Gegenwart ist, um einmal die Zukunft gestalten zu können“, sagt Eibensteiner.

Ihre fundierte Ausbildung begann nach den Pflichtschuljahren an der Höheren Bundeslehranstalt für Tourismus in Krems mit dem Maturaabschluss. Danach ging es auf die Universität in Wien, wo Eibensteiner das Bachelorstudium im Bereich Geschichte erfolgreich absolvierte. Als Draufgabe folgte das Masterstudium für Geschichtsforschung, historische Hilfswissenschaften und Archivwissenschaften am Institut für Österreichische Geschichtsforschung, ebenfalls an der Universität Wien.

Musemspläne: Mehr Präsenz im Internet

Die nunmehrige Kulturvermittlerin will mit dem Museum Ostarrichi auch im Internet präsent werden. So entsteht momentan das Onlinemuseum Ostarrichi, wo man sich über die Erinnerungen an das Millenniumsjahr 1996 und die Landesausstellung visuell und auch akustisch informieren kann.

Das zweite Projekt ist ein Audioguide, der mit dem eigenen Handy durch das Museum Ostarrichi begleitet. Dabei erhält man die wesentlichen und wichtigsten Informationen über die Schautafeln und Objekte im Museum.

Für die 29-jährige Geschichtsexpertin ist mit der Ausbildung aber noch nicht Schluss. Seit September 2020 besucht sie den Museumskustoden Lehrgang beim Museumsmanagement Niederösterreich. Übrigens im Niederösterreichischen Museumskustodenlehrgang und in den Praxiskursen werden grundlegende Kenntnisse sowie praktische Fertigkeiten für die tägliche Museumsarbeit und den Umgang mit Sammlungen vermittelt.

Zum Abschluss sagte Eibensteiner: „Meine oberste Priorität ist es, den Besuchern das Museum Ostarrichi durch neue Angebote die Geschichtsvermittlung spannender und erlebbarer zumachen.“