Ostarrichi Museum öffnet erst am 30. Mai. Im Jubiläumsjahr setzt das Museum neue, digitale Schwerpunkte und blickt auf 1996.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 25. April 2021 (04:44)
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Neben den Video- und Audioinformationen im Museum Ostarrichi kann man auch mittels einer App die 1000-jährige Geschichte Österreichs auch am Handy verfolgen.
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„Eigentlich wollten wir mit Ende April den Start in die diesjährige Museumssaison beginnen“, sagt der Obmann des Ostarrichi Museumsvereins, Peter Doersieb. Angesichts der derzeitigen Lage der Pandemie hat man nun die offizielle Eröffnung auf Sonntag, 30. Mai, verschoben.

„Wir hätten mit unserem Veranstaltungsprogramm einen sehr guten Mix an Events gefunden und wollten diesen Weg auch 2021 fortsetzen“, sagt Doersieb und bedauert, dass die Pandemie nun alles verändert habe. Die Ideenfindung für das Jahr 2021, in dem man 1.025 Jahre Ostarrichi Namensnennung feiern wollte, sei zwar abgeschlossen, aber nicht durchführbar.

Online-Ausstellung mit der Bevölkerung

Einen neuen Weg wird man trotz alledem bei der Eröffnung des Museums Ostarrichi gehen. Nun steht ein voraussichtlich neuer Termin fest. Es wird dies Sonntag, 30. Mai, am Vormittag im Zuge des Niederösterreichischen Museumsfrühlings sein. Dabei soll auch die Neuhofner Bevölkerung mit Beiträgen zur nahen Zeitgeschichte eingebunden sein.

Das Museum Ostarrichi wird besonders an das Jubiläumsjahr 1996 erinnern und gemeinsam mit den Neuhofnern eine Online-Ausstellung gestalten. „Erleben Sie eine Exkursion der dritten Klasse Volksschule im Vorfeld des Jubiläumsjahrs 1996. Eine Auswahl an Fotos zeigt das Veranstaltungsleben 1996 in Neuhofen an der Ybbs“, sagt Bürgermeisterin Maria Kogler.

„Das Museum Ostarrichi lässt sich jetzt auch mit dem eigenen Smartphone erkunden“, bringt es Museumsmanagerin Katharina Eibensteiner auf den Punkt. Zeit- und ortsunabhängig können so interessante Details aus der Geschichte Österreichs entdeckt werden. Man findet spannende Details zur Ostarrichi-Urkunde und kann die zwei Herrscherfamilien Babenberger und Habsburger und die Zeit danach erkunden. „Tauchen Sie in die jüngste Geschichte Österreichs ein“, sagt Eibensteiner.

Mit Hearonymus wird das Smartphone zum Audioguide. Der Guide kann auch offline verwendet werden und benötigt kein Datenvolumen oder W-Lan. Die Tour durch das Museum Ostarrichi kann nach Belieben auch von zu Hause aus oder zum Beispiel während der Zugfahrt immer wieder erlebt werden. Zum Abschluss sagt Eibensteiner: „Meine oberste Priorität ist es, den Besuchern das Museum Ostarrichi durch neue Angebote der Geschichtsvermittlung spannender und erlebbarer zu machen.“