Ostarrichi-Museumsstart ist erfolgt. Die Ausstellung „Entdecke Österreich“ im Museum Ostarrichi wurde für das Jahr 2019 eröffnet. Das heurige Schwerpunktthema dreht sich um Politik und Mitbestimmung.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 30. April 2019 (03:47)

Das Ostarrichi Museum startete am Freitag in eine neue Saison. Die offizielle Eröffnung wurde von den Chorkindern der Neuhofner Schulen mit den Pädagogen Zoltan Pito, Beate Götz und Regina Grubmay gesanglich begleitet. Die Kindermoderatoren Hannah Reikersdorfer, Klaus Lindner und Christoph Steiner kündigten in Reimform die jeweiligen Festredner an. Diese waren Bürgermeisterin Maria Kogler, der designierte Kulturvereinsobmann Peter Doersieb und Nationalrat Andreas Hanger. „Das Museum Ostarrichi hat sich etabliert, und zwar als einziges Haus, in dem die gesamte Geschichte Österreichs entdeckt werden kann“, sagte Kogler.

Mit moderner Technik und neuen Inhalten

Doersieb betonte, dass man in Neuhofen punkto der Geschichte Österreichs auch weiterhin voraus sein will und so habe man sich als Museumsbetreiber vor zwei Jahren mit moderner Technik und neuen Inhalten beschäftigt und das Museum damit auch ausgestattet. Und das sind die Highlights: Sieben moderne Touchscreens mit viel Hintergrundinfos und Videos lassen die Geschichte erlebbarer machen. Ein zentrales Schwerpunktthema wird heuer unter dem Titel „Politik & Mitbestimmung – Wie funktioniert direkte Demokratie?“ sein.

„Die Ausstellung ist einzigartig, weil sie die Vergangenheit mit der Gegenwart und der Zukunft und die Geschichte mit dem Thema der Europäischen Union verknüpft“, sagte Nationalrat Andreas Hanger. Bei der Enquete Ostarrichi erwartet man heuer im Oktober wieder hochkarätige Diskutanten, die sich intensiv mit den Jugendlichen der höheren Schulen austauschen werden.

Der Veranstaltungsreigen fand am Sonntag bei einem Frühschoppen seine Fortsetzung. Mit dem Titel „Alte Lieder und neue Gstanzln“ brachten die „Sauschneider“ und Luise Pape den Besuchern verschiedene Dialekte näher und forderten diese auch zum Mitsingen auf. Luise Pape, die Gstanzl-Sängerin, Autorin und Volksmusikantin aus Oberösterreich, setzt sich außerdem schon lange für den Erhalt der Mundart ein.