Bezirk Amstetten: Erwartungen, Wünsche und Vorsätze für das neue Jahr

Erstellt am 29. Dezember 2021 | 04:54
Lesezeit: 6 Min
Mehr Bewegung, gesündere Ernährung, weniger Stress. Was sind die Vorsätze für das neue Jahr? Die NÖN fragt im Bezirk.
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Die NÖN erkundigt sich bei Bürgermeister Christian Haberhauer und Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber nach den Wünschen und Anliegen für das neue Jahr.

NÖN: Was erwarten sie vom neuen Jahr? Was wünschen Sie sich?

Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen - und nicht, ob er geimpft ist oder nicht.“ Rudolf Katzengruber Bezirksfeuerwehrkommandant

Bürgermeister Christian Haberhauer: Ich wünsche mir, dass wir alle gesund durch das Jahr gehen, unsere gesteckten Ziele verwirklichen und gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft blicken können.

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber: Vom neuen Jahr erwarte ich mir, dass nicht die Pandemie im Vordergrund steht, sondern wieder der Mensch. Ich wünsche mir gemeinsame Aktivitäten und einen kameradschaftlichen Umgang. Das Wichtigste ist, dass der Mensch wieder im Mittelpunkt steht - und nicht, ob er geimpft ist oder nicht.

Was sind die Pläne für 2022?

Haberhauer: 2022 wird das Jahr der Spatenstiche. Ein sehr arbeitsintensives Jahr liegt vor uns. Große Projekte stehen an, wie der Baubeginn für das neue Stadtbad, der neue Bauhof in Greinsfurth und die Neugestaltung des Hauptplatzes im Rahmen der Stadterneuerung. Andererseits können erste große Projekte vollendet werden – etwa die Wirkstatt in Hausmening. Daneben gibt es unzählige kleinere und mittlere Projekte. 2022 dürfen wir auch ein 50-Jahr-Jubiläum feiern. 1972 schlossen sich die Gemeinden Amstetten, Ulmerfeld-Hausmening, Mauer und Preinsbach zur Großgemeinde zusammen.

Katzengruber: Unsere Feuerwehren sind sehr gut aufgestellt und können jeder Zeit in den Einsatz geschickt werden. Wir haben motivierte Mitglieder, die auch bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Eine wichtige Aufgabe ist, dass wir die Faszination für die Feuerwehr in unsern Kindern und Jugendlichen erwecken, damit wir auch in Zukunft keinen Mangel an qualifizierten Feuerwehrleuten haben.

Wollen Sie unseren Lesern etwas mitteilen?

Haberhauer: Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2022. Ich hoffe, dass ihre Wünsche für 2022 in Erfüllung gehen. Bleiben Sie gesund.

Katzengruber: Ich wünsche allen Lesern, dass sie auch im neuen Jahr gesund bleiben. Ein paar Tipps für ein gelungenes Silvester: Feuerwerkskörper nicht in der Nähe von Tieren, Gebäuden oder Fahrzeugen anzünden und niemals gegen Personen oder Tiere richten. Das Feuerwerk von geschulten Personen abschießen lassen, nicht in den Händen halten, nicht auf brennbare Unterlagen entzünden und beobachten, wo die Feuerwerkskörper hinfliegen und Löschmittel bereit halten.

Die NÖN befragte auch Musiker aus unserer Region, wie die Rockband Echo Hawks aus Euratsfeld und die Band Amon aus St. Leonhard über ihre Pläne und Vorhaben im neuen Jahr.

Die Band Amon, eine fünfköpfige Familienband bestehend aus Elena Schörgenhofer, Johannes Schörgenhofer, Jasmin Daurer und Tobias Aichinger sowie Jasmins Ehemann Dominik Daurer, wurde 2013 gegründet. Namensgeber sind Josef und Leopoldine Amon, die gemeinsamen Großeltern der Bandmitglieder. Am Bandcontest „Local Heroes Austria“ schaffte es die Band als einzige aus Niederösterreich ins bundesweite Finale und erreichte Platz 4 von anfänglich rund 300 teilnehmenden Bands. Es folgten zahlreiche Auftritte, unter anderem beim Newsound-, Under the Bridge-, am Donauländen- und am Frequency Festival, auf der Burg Clam und als Vorband für Clueso und Christina Stürmer. Ihr neuester Song „Wenn’s am schönsten ist“ erschien im Oktober auf iTunes, Amazon, Spotify und Youtube.

Die Echo Hawks entstanden 2014 und bestehen aus Cristina Kaufmann, Florian Pruckner, Robert Pöchhacker, Steven Mitca und Fabian Digruber. Sie gaben bereits am Frequency 2016 mit Songs wie „Remember“ und „Regret“ ihr Bestes. Ihre Live-Auftritte im Yellow, in der rock.Bar, am Pflastersound Amstetten, im Roadhouse oder im Kulturhof Neuhofen sorgten gewaltig für Stimmung.

NÖN: Welche Neujahrsvorsätze habt ihr?

Jasmin Daurer (Band Amon): An sich hat jedes Bandmitglied seine eigenen Neujahrsvorsätze – sportliche, musikalische oder Vorsätze, die den Hausbau betreffen. Als Band wollen wir genau so weitermachen, wie bisher. Noch näher zusammenwachsen, möglichst viele Bühnen erleben. Uns fehlen die Konzerte, ob als Act oder als Besucher. Und wir wollen wieder ins Studio gehen: Die nächste Single ist bereit, recorded und released zu werden.

Robert Pöchhacker (Echo Hawks): Der Neujahrsvorsatz für uns als Band ist, dass wir unsere Musik mit so vielen Menschen wie möglich teilen können, damit die Songs bei allen die Freuden und Emotionen hervorbringen, die sie bei uns auslösen.

Was sind eure Erwartungen und Hoffnungen?

Daurer: Wir hatten trotz des eher nüchternen Jahres 2021 einige Highlights, wie die Entstehung unseres neuen Songs „Wenn’s am schönsten ist“. Da steckt sehr viel Geschichte und Emotion dahinter. Es wäre natürlich großartig, wenn 2022 wieder so schöne Momente für uns bereithält – aber vielleicht ein bisschen mehr davon und wir hoffen, dass Fans, Bands, aber auch Veranstalter, endlich wieder live Gas geben können. Das vermissen wir sehr.

Pöchhacker: Ab Mitte Jänner werden wir mehrere neu komponierte Songs mit großen Musikern und Produzenten der österreichischen Musikszene aufnehmen. Neben der Studioarbeit wird es auch wieder viele Live-Auftritte geben, beispielsweise am 21. Jänner beim Planet Festival Tour-Playoff – ((szene)) Wien (VVK erhältlich), am 27. Jänner bei Jamstetten – Yellow-Nights Amstetten und am 10. April bei Addicted to Rock – Wien. Wir freuen uns, wenn ihr gemeinsam mit uns bei diesen Terminen feiert. Die Tickets dazu sind per Nachricht an 0664/1653344 oder unsere Social Media Seiten erhältlich. Unser erstes Album „What its all about“ findet ihr unter Echo Hawks auf Spotify, iTunes und Youtube.

Was bringt das neue Jahr, welche Pläne habt ihr?

Daurer: Einige Singles stecken in den Startlöchern und Bandnachwuchs wird’s ebenfalls wieder geben. Somit hoffentlich auch wieder ein Comeback der „Onkel Hansi“-Jubelchöre. Onkel Hansi/Papa ist nämlich schon beim ersten Bandbaby am Bass eingesprungen und hat dabei die Herzen der Fans im Sturm erobert. Und ansonsten – Gigs, Gigs, Gigs! Zum Beispiel am Pfingstfest Randegg am 2. Juni, da stehen wir mit Edmund, Alexander Eder und Onk Lou auf der Bühne – das wird mega!

Pöchhacker (Drummer der Band Echo Hawks): Die größte Veränderung erhoffen wir uns im Sinne aller Musiker, Veranstalter und Fans, denen in den letzten zwei Jahren unzählige Konzerte verschoben oder abgesagt wurden.

Der größte Wunsch ist, dass wir alle endlich wieder gemeinsam rocken können. Gerade weil wir neue Musik produzieren und diese unbedingt mit allen teilen wollen wünschen wir uns diese Zeit, in der wir wieder unbeschwert unsere Geschichten in Form unserer Songs erzählen können.

Was möchtet ihr unseren Lesern mitteilen?

Daurer: Gerade kleinere Bands, Locations und Veranstalter haben in den Corona-Jahren echt gelitten. Also bitte rausgehen, Konzerte anschauen und lokale Musik unterstützen!

Pöchhacker: Wir Echo Hawks, möchten euch für das Jahr 2022 viel Glück und Kraft schenken, um selbst in den schwierigsten Zeiten die Freude am Leben und der Musik nicht zu verlieren und wir hoffen, dass wir mit unserer Musik viele Menschen berühren können.

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