Hanger: „ÖVP im Bezirk Amstetten sehr gut aufgestellt“. Bezirksparteiobmann Andreas Hanger lobt Engagement der Funktionäre und stellt sich am 11. Oktober der Wiederwahl.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 11. September 2021 (15:35)
Andreas Hanger
ÖVP-Bezirksparteiobmann Andreas Hanger: „Wir haben Gott sei Dank genug Persönlichkeiten, die bereit sind, Verantwortung
zu übernehmen.“
Knapp

„Die ÖVP im Bezirk ist strukturell und personell sehr gut aufgestellt, das zeigt sich bei den Wahlen, die derzeit in den Ortsgruppen, Gemeindeparteien und Bünden durchgeführt werden“, zog Bezirksparteiobmann Andreas Hanger bei einer Pressekonferenz in Amstetten am Freitag zufrieden Bilanz.

In fünf Kommunen haben neue Gemeindeparteiobmänner das Amt übernommen. „Wir haben Gott sei Dank genug Persönlichkeiten, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, betont Hanger. Stolz ist er auch auf die Teilorganisationen ÖAAB und Bauernbund, die in allen Gemeinden vertreten sind, und den Wirtschaftsbund, der in vielen Kommunen Funktionäre hat. „Was mich besonders freut, ist, dass es gelungen ist, beim Seniorenbund für jede Gemeinde- und Ortsgruppe wieder Obleute zu finden“, sagt Hanger.

Obwohl mehr als die Hälfte aller rund 21.000 ÖVP-Mitglieder im Bezirk Frauen sind, soll die Politik im Bezirk nach Wunsch des Obmanns noch weiblicher werden. Gerade bei den Gemeinderäten gibt es da noch viel Luft nach oben. Bei der jungen ÖVP ortet Hanger Ortsgruppen, die sehr gut funktionieren, wie zum Beispiel jene in Kollmitzberg, „es muss aber unsere Devise sein, auch Neugründungen in anderen Gemeinden zu schaffen.“ Hanger selbst wird sich am 11. Oktober beim Bezirksparteitag in der Carl-Zeller-Halle in St. Peter der Wiederwahl stellen.

Arbeitskräftemangel als Herausforderung

Politisch sieht er den Arbeitskräftemangel im Bezirk als Herausforderung für die Zukunft. „Niemand hätte geglaubt, dass sich die Wirtschaft nach der Corona-Krise so rasch erfängt“, betont der ÖVP-Politiker. Im Bezirk herrsche praktisch Vollbeschäftigung. Es gehe nun darum, auch Langzeitarbeitslose wieder in Beschäftigung zu bringen, sofern es sich dabei nicht um Mütter mit Betreuungspflichten oder Menschen mit massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen handle.

Weiterhin forcieren will die ÖVP die interkommunale Zusammenarbeit, wo es für Hanger mit dem Wirtschaftspark Ybbstal und der Wirtschaftsraum Amstetten GmbH Vorzeigeprojekte gibt. Vorangetrieben werden soll der Ausbau der digitalen Infrastruktur, „wobei wir da im Vergleich mit anderen Bezirken gut unterwegs sind“, dia gnostiziert Hanger.

Touristisch gesehen ist der Ausbau des Ybbstalradwegs von Ybbs bis Lunz ein wichtiges Thema für die ÖVP. Moststraße und Eisenstraße haben da schon im Vorjahr ein Projekt initiiert, das die noch vorhandenen Lücken (Blindenmarkt, St. Georgen am Ybbsfelde, Radbrücke in Kematen etc.) schließen soll.