Nur knapp an der Katastrophe vorbei

Erstellt am 11. Juni 2013 | 00:00
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Foto: NOEN
Innovation bei Katastrophen / Nach der Beinahe-Flut gibt es in St. Valentin ab sofort ein Infoteam.
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ST. VALENTIN / Unaufhörlich kämpften die Einsatzkräfte vorletzten Sonntag gegen die enormen Wassermengen in der Stadt. Die Erla und der Faulbach traten in bisher unbekannter Dimension über die Ufer.

Der im Vorjahr fertiggestellte Damm entlang des Flusses im Stadtzentrum hatte somit gleich seine erste Bewährungsprobe. Das Hochwasser der Erla erreichte bis auf ein paar Zentimeter die Dammhöhe, konnte aber an der Hohen Brücke in der Hauptstraße durch Sandsäcke im Bachbett gehalten werden. Die Brücke wurde dabei fast 50 Zentimeter hoch überspült. Der Damm hielt und so konnten Schäden an Häusern in Grenzen gehalten werden. Überflutet wurden vorwiegend Felder, die unfreiwillig als Rückhaltebecken dienten. Bürgermeisterin Kerstin Suchan ist voller Lob für die Einsatzkräfte und zahlreichen freiwilligen Helfer.

Um bei künftigem Hochwasser oder anderen Katastrophen die Bevölkerung besser und umfassender über Maßnahmen oder Straßensperren informieren zu können, wird ab sofort im Rathaus ein Infoteam bei derartigen Katastrophen die Arbeit aufnehmen und per Internet, Facebook und Infotelefon die Bevölkerung über die Geschehnisse informieren.

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