Wegen Coronavirus: Meiller verschiebt Eröffnungsfest

Erstellt am 05. März 2020 | 14:26
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Das Eröffnungsfest des Meiller-Werks in Oed ist verschoben.
Foto: Archiv
Veranstaltung war für 25. April geplant. Unternehmen will keine Risiken eingehen.
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Das Eröffnungsfest des neuen Meiller-Werks in Oed ist abgesagt. Am 25. April hätte dieses über die Bühne gehen sollen. Dazu erwartete man seitens des Unternehmens 2.500 Besucher, darunter viele Mitarbeiter mit ihren Familien. Und – auch internationale – Geschäftspartner.

Der Coronavirus macht der Feier nun einen Strich durch die Rechnung. „Aufgrund der derzeit unsicheren Entwicklung im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus und der nicht abschätzbaren Folgen, sehen wir uns in unserer Verantwortung, zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter, Kunden und der Öffentlichkeit, die für 25. April geplante Eröffnungsfeier zu verschieben“, erklärt das Unternehmen. Man bedaure die Situation, die Gesundheit aller Beteiligten habe allerdings höchste Priorität.  

"Schmerzhafte, aber gut überlegte Entscheidung"

Gerhard Schnittler, Prokurist und Vertriebsleiter des Unternehmens betonte: „Wir haben uns nach der längeren Planungszeit und der mehr als einjährigen Bauzeit sehr auf die Veranstaltung gefreut. Aber als verantwortungsvolles Unternehmen und angesichts der Situation rund um den Coronavirus, die wir nicht einschätzen können, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.

Es war eine schmerzhafte, aber gut überlegte Entscheidung.“ Es gebe zwar keine Panik, doch man wolle kein unnötiges Risiko eingehen. Auch Gäste aus jenen Regionen, die bereits stärker mit dem Auftreten von Corona-Erkrankungen konfrontiert sind, wären zu der Feier angereist.  Als Ersatztermin fasst man übrigens den 12. September ins Auge. 

Auf die Frage, ob man betriebsintern besonders auf die Verbreitung des Coronaviruses reagiert hat, erklärt Schnittler, dass man derzeit noch genauer auf Vorbeugemaßnahmen achtet. „Wenn jemand Symptome hat, dann gibt es eher die Möglichkeit, dass man zuhause bleibt und wenn möglich verstärkt Home Office nützt. Es gibt aber bei uns keine Reisezonen, in die nicht geflogen werden darf. Man schaut aber genauer.“  

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