Offizieller Startschuss für Großprojekt in Amstetten

Aktualisiert am 28. September 2022 | 08:04
Lesezeit: 3 Min
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Bürgermeister Christian Habehauer und die Landtagsabgeordneten Anton Kasser und Michaela Hinterholzer sowie Architekt Robert Gobli bei der offiziellen Grundsteinlegung für das neue Amstettner Hallen- und Freibad mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtpolitik, der Stadtverwaltung und der Vereine.
Foto: Knapp
Freitagmittag wurde nach langen politischen Diskussionen der Grundstein für das neue Amstettner Hallen- und Naturbad gelegt.
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Bürgermeister Christian Haberhauer sprach von einem Meilenstein für das Freizeit und Sportangebot in der Stadt. „Es ist uns ein Anliegen ein leistbares Bad zu schaffen, das von den Kindern bis zu den Senioren alle nutzen können.“ 

Offenstehen soll es natürlich auch für den Schwimmunterricht der Schulen und die Sportvereine. Haberhauer umriss auch noch einmal die Grundzüge des Projekts. Im Hallenbad werden rund 600 Personen Platz haben, im Freibad etwa 1.000. 

Das bestehende Sportbecken im Hallenbad wird um zwei Bahnen auf sechs erweitert. Zudem wird ein Erlebnis- und Multifunktionsbecken geschaffen. Im Kinderbereich wird es drei verschiedene Becken geben. „Das Highlight für die Jugend wird sicher die große, außen geführte und lärmentkoppelte Rutsche sein“, sagt der Bürgermeister.

Im Außenbereich wird es ein 25 mal 15 Meter großes Multifunktionsbecken und ein 20 mal 16 Meter großes Erlebnisbecken geben, ebenso ein Babybecken mit Sonnensegel geben und einen 250 Quadratmeter großen Wasserspielpark für die Kleinen. Errichtet wird auch ein großes Gastrozentrum, das sowohl vom Bad als auch von außen zugänglich und nutzbar sein wird. Darüber entsteht ein neues Vereinszentrum für Stockschützen, Segelflieger und Schifahrer.

Außerhalb des Badebereichs wird ein Motorikpark mit drei Beachvolleyballplätzen und einem Zugang zur Ybbs entstehen. Architekt Robert Gobli versicherte, dass beim Bau auf Nachhaltigkeit und Ökologie besonderes Augenmerk gelegt werde. „Das ist kein Lippenbekenntnis, sondern wird im Neubau auch sichtbar sein." Unter anderem ist am Dach des Hallenbades ja eine 540 kWp-Photovoltaikanlage geplant.

Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer betonte, dass das Projekt nicht nur für Amstetten, sondern auch für die Umlandgemeinden sehr wichtig sei – insbesondere auch für die Schulen, damit die Kinder Schwimmen lernen. „Ich darf in Aussicht stellen, dass es wegen dieser überregionalen Bedeutung auch eine Unterstützung des Landes geben wird.“

Den Betrag wird Landeshauptfrau Mikl-Leitner in einigen Wochen selbst verkünden. Hinterholzer kündigte an, dass auch die Umlandgemeinden einen Beitrag leisten werden, zwar offenbar nicht beim Bau, „aber für die Frequenz des neuen Bades.“

Hinterholzer betont, dass das Projekt auch für die Bauwirtschaft in der Region sehr wichtig ist, weil die Auftragslage für 2023 unsicher sei und viele heimische Firmen zum Zug kommen.

Die Kosten liegen zwischen 26 und 27 Millionen Euro.

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