Lebenswald wird wieder aufgeforstet

Nach Vandalenakt im Frühjahr, bei dem 300 junge Bäume zerstört wurden, haucht ein Verein dem Projekt in Amstetten neues Leben ein.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 03:12
Lesezeit: 1 Min
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Wollen das Projekt „Amstettner Lebenswald“ wieder aufleben lassen (von links): Michaela und Josef
Pfaffeneder, Susanne Ramsauer, Markus Brandstetter, Marlene Kraus, Reinhard Aigner sowie Valerian und
Rosalia Kraus.
Foto: privat

Unbekannte haben im Frühjahr den Amstettner Lebenswald zerstört – laut Experten vermutlich mit Pestiziden. Die mutwillige Vernichtung der 300 Bäume, die für neugeborene Kinder in der Stadt gepflanzt worden waren, schockierte nicht nur die Organisatoren Bürgermeister Christian Haberhauer, ÖVP Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder und ÖVP Vizebürgermeister Markus Brandstetter, sondern natürlich auch die Eltern der Kinder. Denn die Bäume sollten auch ein Zeichen für eine klimafitte Zukunft der künftigen Generation sein.

„Es gab eine unglaubliche Welle der Hilfsbereitschaft nach diesem Zerstörungsakt und viele haben bei uns angefragt, wie sie helfen können. Nun hat sich ein Verein aus engagierten Bürgern gegründet, der sich um die Zukunft des Projektes Amstettner Lebenswald annehmen wird“, freut sich Vizebürgermeister Brandstetter. Auch Schüler möchten sich an der Wiederaufforstung beteiligen. Eigene Schulprojekte sind entstanden, die das Thema Umwelt und Naturschutz in den Mittelpunkt stellen. „Eine große Pflanzaktion ist jetzt aufgrund des Corona-Lockdowns nicht möglich, daher wird die Aufforstung im kleinen Kreis durchgeführt“, berichtet Umweltgemeinderätin Michaela Pfaffeneder.

Für das Frühjahr sind aber schon weitere Projekte mit Kindern geplant. So sollen etwa Nistkästen und Insektenhotels gebaut und im neuen Lebenswald aufgestellt werden. Und auch ein Lesepicknick für Familien und ein Familienwandertag, der eine Station beim Lebenswald haben wird, stehen am Plan.