Zubau und Jubiläum im Pflegezentrum Mauer. 20 Jahr-Feier und Grundsteinlegung für zwei neue Häuser im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Mauer. Am 16. Mai wurde mit Fest- und Ehrengästen gefeiert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Mai 2019 (16:05)
Büro LR Teschl-Hofmeister
Im Zuge der Feierlichkeiten legten die Ehrengäste den Grundstein für den Neubau der Häuser 46 und 48: Otto Huber (Leiter der Gruppe Gesundheit & Soziales beim Amt der NÖ Landesregierung), Bischof Alois Schwarz, Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Renate Lokway (Direktorin PBZ Mauer)

„Das NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Mauer nimmt in Niederösterreich und innerhalb der NÖ Heimlandschaft, eine besondere Stellung ein, denn hier werden Menschen mit einem sehr hohen Pflegebedarf aufgrund von körperlichen und geistigen Behinderungen oft über sehr viele Jahr hinweg betreut und begleitet“, betont Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. 

Mit 1. Jänner 1999 war es aus der ehemaligen Landesnervenklinik Mauer „herausgelöst“ worden und übernahm als eigenständige Pflegeeinrichtung die Betreuung der damaligen Langzeitpatienten. „Heute ist es eines der führenden Institute für die stationäre Pflege und Betreuung psychisch kranker und beeinträchtigter Menschen“, sagte die Landesrätin.

Neue Häuser 46 und 48

Im Zuge der Feierlichkeiten am 16. Mai wurde auch der Grundstein für den Neubau der Häuser 46 und 48 (inklusive Generalsanierung des ehemaligen Pavillons 19) gelegt. Die Bettenanzahl wird sich durch diese Ausbaumaßnahmen von 183 auf 223 erhöhen.
Insgesamt investiert das Land Niederösterreich 16,25 Millionen Euro in die beiden Projekte.

Das Pflege- und Betreuungszentrum Mauer befindet sich am Areal des NÖ Landesklinikums Mauer und umfasst aktuell vier Häuser. Ein Teil der Anlagen geht auf die von 1898 bis 1902 erbaute „Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumsanstalt Mauer-Öhling“ zurück. In den letzten Jahren wurde es wiederholt modernisiert. Die Häuser 2 und 4 wurden generalsaniert, das Haus 44 (seit 2010) und das Haus 42 (seit 2015) kamen neu hinzu. Die Architektur der Neubauten fügt sich harmonisch in das denkmalgeschützte Jugendstilensemble ein.

Bau bis 2021 und ein Café

Bis zum Frühjahr 2021 wird nun der Bau der neuen Häuser vorangetrieben. Im Haus 48 wird eine Tagesbetreuung entstehen, außerdem ein kleines Café und ein Bewegungs- und Freizeitraum. Und es soll seiner zentralen Lage wegen, als „Gesellschaftshaus“ auch zum öffentlichen Mittelpunkt des dann sechs Objekte umfassenden Pflege- und Betreuungszentrums Mauer werden.