Neues PVA-Regionalbüro in Amstetten

Erstellt am 11. März 2022 | 11:20
Lesezeit: 3 Min
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Bei der offiziellen Eröffnung des PVA-Regionalbüros in Amstetten (von links): PVA-Generaldirektor Winfried Pinggera, Bürgermeister Christian Haberhauer, PVA-Landesstellendirektor Thomas Samhaber und Norbert Fidler, Vorsitzender des ÖGK-Landesstellenausschusses. 
Foto: Knapp
Pensionsversicherungsanstalt hat sich in den Räumen der Gesundheitskasse eingemietet, um näher bei den Kunden zu sein.
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In der Kundenservicestelle der österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) in der Anzengruberstraße ist seit rund einem Monat ein Regionalbüro der Pensionsversicherungsanstalt eingemietet.

„Ziel dieses Pilotprojekts für ganz Österreich ist es natürlich, noch näher zu unseren Kunden zu kommen, die schon hohe Servicequalität weiter zu verbessern und ihnen auch die Anfahrtswege zu Beratungen zu verkürzen“, sagt PVA-Generaldirektor Winfried Pinggera. Das neue Büro bringe aber auch für die fünf Mitarbeiter aus der Region eine Verbesserung der Lebensqualität: „Sie werden abwechselnd dort Dienst tun und müssen daher nicht mehr täglich in die Zentrale nach Wien pendeln.“

Von der ÖGK wurde die Pensionsversicherungsanstalt mit offenen Armen aufgenommen. „Denn uns verbindet seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit. Die PVA-Sprechtage in den 24 niederösterreichischen Bezirken haben ja schon bisher in unseren Räumlichkeiten stattgefunden“, sagt Norbert Fidler, Landesstellenausschuss-Vorsitzender der ÖGK in Niederösterreich.

Er rechnet auch mit Synergieeffekten für die Versicherten, „zumal die Anliegen unserer Kunden oft Hand in Hand gehen und sie sich künftig einen Weg ersparen.“ Die PVA hat zwei große Räume in der ÖGK-Bezirksstelle angemietet. Kostenmäßig läuft das für Pinggera mittelfristig auf ein Nullsummenspiel hinaus: „Denn wenn die Mitarbeiter vor Ort Dienst machen, haben wir Ersparnisse in der Zentrale. Im Vordergrund steht für uns aber ohnehin die optimale Betreuung der Menschen vor Ort.“

Weitere Regionalbüros sind angedacht

Ein Jahr lang werden Kunden nun in Amstetten ihre Anliegen in Sachen Pensionsantrag, Invaliditätspension, Pflegegeld, Rehabilitation und vieles mehr mit den Beratern besprechen können, dann wird evaluiert. Obwohl bisher noch keine Werbung für das neue PVA-Büro gemacht wurde, verzeichnete man im ersten Monat übrigens bereits 240 Kundenkontakte. Bewährt sich das Regionalbüro, dann dürfte das Konzept auch auf andere Bezirke und Bundesländer ausgerollt werden.

Amstettens Bürgermeister Christian Haberhauer freut sich natürlich über das zusätzliche Service für die Menschen im Bezirk und in der Stadt und er verweist darauf, „dass ja in unmittelbarer Nähe zum Standort der ÖGK und der PVA ein neuer Stadtteil mit 1.000 Arbeitsplätze und vielen neuen Wohnungen entstehen wird.“

Noch eine erfreuliche Botschaft: Nicht zuletzt auf Drängen des NÖN-Ombudsmannes Johannes Jungwirth und aufgrund vieler Leserzuschriften wird die Pensionsversicherungsanstalt ihre Regionalsprechtage mit vorgegebenen Zeiten wieder aufnehmen – auch für Personen ohne fixen Termin. „In der Corona-Zeit gab es Beratung ja nur gegen telefonische Voranmeldung, was zum Beispiel auch von den Behindertenverbänden stark kritisiert wurde. Ich freue mich, dass nun auch Laufkundschaften wieder betreut werden. Oft tauchen bei diesen wichtigen Themen Fragen ja sehr kurzfristig auf“, sagt der NÖN-Ombudsmann.

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