„Bahnhofsquartier“ in Amstetten: „Eine große Chance“. Beim Kommunalwirtschaftsforum in Linz stellten die Stadt und die ÖBB das Projekt „Bahnhofsquartier“ in Amstetten vor.

Erstellt am 21. März 2018 (05:36)
Stadtgemeinde Amstetten
Beim Kommunalwirtschaftsforum in Linz (von links): Moderator Erich Thewanger, Günther Sterlike von den ÖBB, Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Markus Eidenberger von der Tabakfabrik. Foto: Stadt

Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Günther Sterlike von der ÖBB-Immobilien GmbH präsentierten in der Vorwoche beim Kommunalwirtschaftsforum in der Tabakfabrik in Linz das Zukunftsprojekt der Quartiersentwicklung am Areal rund um den Amstettner Bahnhof.

„Moderne Wohnformen, innovative Mobilitätsangebote und mehr“

„Amstetten hat die Zeichen der Zeit erkannt und arbeitet aktiv daran, fit für die Herausforderungen der Zukunft zu sein. Die Entwicklung des Bahnhofsquartiers, wo auf 100.000 Quadratmetern eine neue Form des Wohnens und Arbeitens, des Miteinanderlebens entstehen soll, stellt eine historische Chance für uns da“, erklärte die Stadtchefin. Sie stellte vor, was die „Second City“ Amstetten jetzt schon kann und skizzierte dann die geplanten Projekte – auch in Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden – bis hin zur Bewerbung um die Niederösterreichische Landesausstellung 2023.

Sterlike wies als Projektmanager für die Quartiersentwicklung der Flächen um den Bahnhof Amstetten auf die sehr moderne und innovative Herangehensweise der ÖBB an die Entwicklung des Areals. Das Motto „Was hier entsteht, muss erst erfunden werden“ beschreibe in einzigartiger Weise den Denkansatz.

„Hier soll eine völlig neue Form des Arbeitens und Wohnens, mit direkter Anbindung an Bildungsstätten und neue Mobilitätsformen, entstehen. Moderne Wohnformen, innovative Mobilitätsangebote und noch vieles mehr werden sich im neuen Bahnhofsquartier finden. Ein Ort der Begegnung, der Lebensfreude soll hier entstehen“, betonte der ÖBB-Mitarbeiter. Das Projekt in Amstetten soll für die Bundesbahnen auch als Prototyp für weitere ähnliche Immobilienprojekte in ganz Österreich entlang der Hauptmagistrale der Bahn dienen.

Puchebner betonte in der Diskussion auch noch den „erheblichen Anteil an Bürgerbeteiligungsprozessen, den die Projekte enthalten. Dadurch soll sichergestellt werden, dass in Amstetten der Weg gegangen wird, der der Bevölkerung am Herzen liegt.“