Ferschnitz: Stempel holen und Preise „ersporteln“. Mit einer Stempelpassaktion will der Ferschnitzer Umweltarbeitskreis zu gesunder Bewegung motivieren.

Von Peter Führer. Erstellt am 25. April 2021 (05:39)
Bürgermeister Michael Hülmbauer, Hedwig Schagerl mit Anne, Viktoria Reiter, Josefine und Theodor sowie gda-Obmann Anton Kasser präsentieren die Stempelpassaktion.
Führer, Führer

Um mehr Menschen zu gesunder Bewegung zu motivieren, startet in Ferschnitz eine Stempelpassaktion. Jeder, der zu Fuß oder mit dem Rad – auch mit dem E-Bike – einen Einkauf bei teilnehmenden Betrieben oder Institutionen erledigt (siehe Infos ganz unten), erhält einen Stempel. Dieser wird in einen Pass eingetragen. Ist der Pass mit 12 Stempeln „voll“, kann an einer Verlosung teilgenommen werden. Dort warten dann diverse Preise, wie zum Beispiel Fahrradhelme, Fahrradflaschen oder Gutscheine.

Aktion wäre schon 2020 geplant gewesen

Die Idee wurde unter dem Namen „Stell das Auto in die Ecke, radle/geh doch die kurze Strecke“ vom Umweltarbeitskreis „regional-fair-nachhaltig“ rund um Hedwig Schagerl geboren. „Ferschnitz ist ein kompakter Ort. Hier kann man wirklich viele Einkäufe oder Wege leicht erledigen, ohne ins Auto einsteigen zu müssen“, erklärt Schagerl.

Die Aktion wäre bereits im Vorjahr geplant gewesen, verschob sich nun aber aufgrund Corona auf 2021. Bereits seit 11. April können sich alle Interessierten einen Stempelpass abholen. Eines der Ziele ist auch, einen, wenn auch kleinen, Beitrag zu leisten, die Auswirkungen der Klimakrise so geringer zu halten.

Anton Kasser vom Gemeinde Dienstleistungsverband für Umweltschutz und Abgaben (gda) in Amstetten zeigt sich von der Idee begeistert. „Mobilität ist ein Kernthema, wenn wir die Klimaziele erreichen möchten. Da ist so eine Initiative perfekt und man kann nur gratulieren und hoffen, dass möglichst viele mitmachen. Es ist eine tolle Geschichte“, sagt der Landtagsabgeordnete und hofft, dass es auch in anderen Gemeinden ähnliche Aktionen geben wird. Ferschnitz-Bürgermeister Michael Hülmbauer unterstreicht: „Dem kann ich nur zustimmen. Als Gemeinde unterstützen wir das zu 100 Prozent.“

Die Abschlussveranstaltung inklusive Verlosung ist übrigens – wenn es coronabedingt möglich ist – für den Jakobi-Kirtag (25. Juli) geplant.