Bezirk Amstetten: Fünf Punkte zur Teuerungsentlastung

Erstellt am 10. August 2022 | 12:35
Lesezeit: 3 Min
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ÖVP Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
Foto: Peter Führer
15,2 Millionen für die Stromkosten, 1,7 Millionen Euro für das Schulstartgeld. ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner berichtete über den Umfang der Entlastungsmaßnahmen für den Bezirk Amstetten gegen die Teuerungswelle.
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Im Rahmen eines Pressgesprächs gab ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner einen Überblick über fünf Entlastungsmaßnahmen seitens des Landes Niederösterreich. Als Reaktion auf die Teuerungswelle habe man etwa den Blau-gelben Strompreisrabatt ins Leben gerufen. So erhält jeder Haushalt – Voraussetzung ist der Hauptwohnsitz in Niederösterreich – pro Kilowattstunde eine Gutschrift von 11 Cent. Gedeckelt wird das Ganze mit 80 Prozent des Durchschnittsverbrauches (je nach Personenanzahl) eines Haushaltes.

„Die Deckelung soll auch ein Anreiz zum Energiesparen sein. Insgesamt werden für den Bezirk Amstetten inklusive Waidhofen 15,2 Millionen Euro in die Hand genommen“, erklärt Ebner. Um den Rabatt zu erhalten, ist eine Antragsstellung notwendig. Ein entsprechendes Formular wird später unter www.noel.gv.at zu finden sein. Auch Gemeinden können bei der Beantragung helfen. Wie der ÖVP-Politiker vorrechnet, erhält ein Haushalt durch den Strompreisrabatt mit drei Personen bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.255 Kilowattstunden (kwH), davon 80 Prozent (3.404 kWh) somit 374,40 Euro.

Schulstarthilfe für alle, Heizkostenzuschuss erhöht

Ein zweiter Schritt betrifft die Schulstarthilfe. Zugute kommen diese 100 Euro erstmals allen Schülern in Niederösterreich, vom Taferklassler bis zum HTL-Absolvent, und Lehrlingen. Für den Bezirk Amstetten und Waidhofen bedeutet das eine Unterstützung von insgesamt 1,7 Millionen Euro. Ab 16. August soll ein Antrag möglich sein. Auch hier ist der Hauptwohnsitz Grundvoraussetzung.

Die dritte Entlastungsmaßnahme ist Erhöhung des Heizkostenzuschusses von 150 auf 300 Euro. Die vierte und fünfte Maßnahme betreffen das Thema Wohnen und Pendeln. „Wir haben hier die Grenzen ausgeweitet, damit mehr Menschen die Unterstützung in Anspruch nehmen können“, erläutert der ÖVP-Landesgeschäftsführer. 

Mit all diesen Schritten entlaste man im Bezirk inklusive Waidhofen 128.000 Menschen. „Mit dem Ukraine-Krieg, der Pandemie, Klimawandel und Teuerung leben wir in einer schwierigen Zeit. Als Bundesland Niederösterreich wollen wir dort weiterhelfen, wo die Belastungen am höchsten sind und Hilfe am dringendsten benötigt wird“, führt Ebner aus.

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