Lastwagen auf Irrwegen sind großes Ärgernis in Amstetten

Erstellt am 09. März 2022 | 06:21
Lesezeit: 2 Min
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Ortsvorsteher Andreas Gruber auf der Oiden. Ein Leitsysstem soll verhindern, dass Lastwagen, die ins Betriebsgebiet Ost wollen, den Weg über Amstetten wählen.
Foto: Knapp
Lkw-Lenker werden von Navis noch immer über Schimming und Eisenreichdornach ins Betriebsgebiet Ost geführt. Leitsystem auf Oiden könnte Abhilfe schaffen.
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Nach wie vor werden Lkw-Fahrer, die ins Betriebsgebiet Ost wollen, von ihren Handy-Navis oft irregeleitet und fahren auf der Oiden (trotz Fahrverbots für Lastwagen über 3,5 Tonnen ab ÖAMTC) Richtung Stadtgebiet. „Spätestens beim Kreisverkehr bemerken sie, dass sie nicht richtig sind und das Navi leitet sie dann über die Viehdorferstraße, Schimming und Eisenreichdornach. Diese Straßen sind aber nicht für so große Lastwagen ausgelegt und es kommt auch immer wieder zu gefährlichen Situationen“, sagt Preinsbachs Ortsvorsteher Andreas Gruber.

Um ein Lkw-Fahrverbot für diese Bereiche hat sich die Stadt bislang umsonst bemüht. Da es sich um Landesstraßen handelt, ist das nicht so einfach umzusetzen. „Ich habe deshalb nun mit Firmen im Betriebsgebiet Ost Gespräche aufgenommen, um eine Lösung des Problems zu suchen“, sagt der ÖVP-Politiker. Und er sei auf Verständnis und die Bereitschaft zur Mitarbeit gestoßen. „Die Unternehmen werden sich auf jeden Fall bemühen, Lastwagen-Lenkern die zu ihnen kommen, im Vorfeld die richtige Route mitzuteilen. Die führt natürlich von der A1 zum Obi-Kreisverkehr und über die Entlastungsstraße ins Betriebsgebiet-Ost“, sagt Gruber.

Gesprochen worden sei auch über die mögliche Installation eines Verkehrsleitsystems, was jetzt von Verkehrsplanern geprüft werde. Denkbar wäre etwa eine große Hinweistafel beim Kreisverkehr auf der Oiden, die den Lkw-Lenkern deutlich die erlaubte Route signalisiert. „Sie muss natürlich so gestaltet sein, dass sie auch für ausländische Lkw-Fahrer, die nicht deutsch sprechen, unmissverständlich ist. Wenn sie einmal Richtung Obi fahren, wählt ihr Navi dann ohnehin die richtige Route zum Betriebsgebiet“, sagt Gruber.

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