Landwirtschaft im Bezirk Amstetten: Schwierigkeiten durch hohe Kosten

Erstellt am 02. März 2022 | 04:32
Lesezeit: 2 Min
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Besprachen die aktuellen großen Herausforderungen für die Jungbauern (von links): Markus Stolz, Harald Hochedlinger, Michael Teufel, Bernhard Eblinger, Rene Kamleitner, Raphael Lueger, Thomas Mayrhofer, Reinhard Peham und Bauernbund-Präsident Georg Strasser.
Foto: privat
Jungbauern diskutierten mit Bauernbundpräsident Georg Strasser Herausforderungen für die Landwirtschaft und Themen wie Herkunftsbezeichnung und hohe Produktionskosten.
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Aufgrund der schon länger anhaltenden Stimmungslage in der bäuerlichen Bevölkerung, und um mehr Klarheit und einen Ausblick in die Zukunft zu bekommen, traf sich eine Gruppe junger Landwirte aus dem Raum Amstetten mit dem Bauernbundpräsident Georg Strasser. Dabei wurde über wichtige Themen wie Herkunftskennzeichnung, Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), steigende Produktionskosten und die Zukunft, auf die die Landwirtschaft zugeht, gesprochen.

Da steigende Kosten nur schwer zulassen, kostendeckend zu produzieren, hinterfragten die Landwirte die Zusammenhänge von Politik, Markt und Konsumenten, und sprachen auch über Schrauben, an denen gedreht werden könnte. Ein wichtiges Thema, um die landwirtschaftlichen Betriebe zu erhalten und Herkunft regionaler Lebensmittel sicher zu stellen, ist schlussendlich der Griff des Konsumenten zum heimischen Produkt, waren die Bauern ebenfalls überzeugt. „Es war wirklich interessant. Georg Strasser hat sich viel Zeit genommen und unsere Fragen sehr gut beantwortet. Unsere Anliegen, die zum Teil ja schon in Verhandlung sind, nimmt er mit und versucht diese im Sinne der Landwirte umzusetzen. Wir sind im Guten auseinandergegangen und werden uns sicher wieder zu einem Gespräch treffen“, schildert Jungbauer Bernhard Eblinger. „Um die Entwicklung in Zukunft, nach der heutigen Diskussion, zu beobachten, wird es weitere Treffen unserer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft geben“, betonte er abschließend.

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