Amstetten: Arbeiten rund um Quartier A gestartet. Die Eisenbahninfrastrukturanlagen bei der Remise werden entfernt. Urbanes Feeling soll schon früh geschaffen werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. Juni 2021 (05:50)
Günther Sterlike, Josef Jäger (Porr), Bürgermeister Christian Haberhauer, Franz Garstenhofer, Alfred Wagner (Riedler), Patrick Wagner und Johann Wenger besuchten das Areal des Quartiers A.
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Nach dem Ankauf der Projektflächen des Quartiers A durch die Wirtschaftsraum Amstetten GmbH (WRA GmbH) Anfang des Jahres und der Bestellung von Günther Sterlike zum neuen Geschäftsführer mit 1. Juni 2021 nimmt das Projekt Fahrt auf.

Haberhauer: Jetzt schon Chance nutzen, um Flächen zu nutzen

„Aktuell wird das Baufeld an der Remise von den alten Eisenbahninfrastrukturanlagen befreit und ein einladendes und für die Zwischennutzung optimiertes Areal geschaffen. Das zentrumsnahe Areal wird die Stadt nicht nur nach der Umsetzung des städtebaulichen Masterplans enorm bereichern. Wir ergreifen schon jetzt die Chance, diese großartigen Flächen frühzeitig nutzbar zu machen“, erklärt Bürgermeister Christian Haberhauer.

So werden nicht nur die bei der Bevölkerung des Mostviertels beliebten Veranstaltungsformate in und vor der Remise einen Vorgeschmack auf das künftige urbane Feeling im Quartier bieten. Die Geschäftsführung der WRA GmbH wird ab sofort das Management vor Ort übernehmen und hier auch präsent sein. Im ersten Schritt werden im Juni Bürocontainer gegenüber der Remise zur Nutzung bereitstehen.

Urbanes Feeling mit Pop-up-Konzepten

„Es ist mir sehr wichtig, dass wir das Areal so früh wie möglich für die Menschen öffnen. Die Bevölkerung, somit auch die späteren Nutzer, sollen frühzeitig an den Quartiersstandort herangeführt werden. Wir planen und bauen ein Quartier für die Menschen, insofern möchte ich die Bedürfnisse verstehen und darauf eingehen können“, so WRA-Geschäftsführer Günther Sterlike. Die Freiflächen werden nach abgeschlossener Freimachung vor und während der Bauphasen der einzelnen Bauplätze zur Zwischennutzung bereitstehen. Außerdem werden aktuell innovative Pop-Up-Ideen ausgearbeitet.

Für den ersten Bauplatz (die Remise) starten bereits die Planungen. „Mit der Remise werden wir ab 2023 über einen ersten Showcase im Areal verfügen. Das altehrwürdige Objekt wird sich in einen top modernen Arbeits- und Lebensraum transformieren und einen Vorgeschmack auf das gesamte Quartier bieten“, ergänzt Bürgermeister Christian Haberhauer.