Schwesternhaus Seitenstetten: Planung für den Umbau läuft an

Erstellt am 21. Januar 2022 | 05:03
Lesezeit: 2 Min
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Das ehemalige Schwesternhaus der Franziskanerinnen Missionarinnen in Seitenstetten könnte künftig Arztordinationen und eine Tagesbetreuung für Senioren der Region beherbergen. Die Planungen dafür laufen.
Foto: Knapp
Ordinationen und eine Tagesbetreuung für Senioren sollen im Gebäude Platz finden.
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Um 490.000 Euro hat die Gemeinde schon im Jahr 2020 das Schwesternhaus der Franziskanerinnen Missionarinnen erworben, die ja aus Altersgründen die Niederlassung in Seitenstetten aufgegeben haben. Das Grundstück ist etwa 2.000 Quadratmeter groß und im Haus steht auf zwei Ebenen eine Nutzfläche von rund 700 Quadratmetern zur Verfügung.

Nach Sondierungsgesprächen über eine mögliche künftige Nutzung des Areals im Vorjahr will die Gemeinde heuer in die Planungsphase kommen. „Im Obergeschoß des Hauses soll eine neue Gruppenpraxis für unsere Ärzte entstehen, da sind wir in Abstimmung mit Doktor Sonja Grissenberger, die zugesagt hat, nach dem Umbau mit ihrer Ordination dorthin zu übersiedeln“, berichtet Bürgermeister Johann Spreitzer. Angedacht ist auch, das Dachgeschoß auszubauen, um dort noch Räumlichkeiten zu schaffen, in denen sich Wahlärzte einmieten können.

Abstimmungsgespräche mit der Caritas

Im Erdgeschoß will die Gemeinde in Abstimmung mit der Caritas eine Tagesbetreuung für 12 bis 15 Senioren einrichten. Die Einrichtung soll für Personen aus der ganzen Kleinregion offenstehen. Bedarf ist gegeben. „Diesbezüglich führen wir derzeit intensive Gespräche. Die Caritas wird uns den Raumbedarf vorlegen und wir werden dann entscheiden, ob wir eine Tagesbetreuung im Haus tatsächlich verwirklichen können“, sagt Spreitzer.

Die notwendigen Umbauarbeiten im Gebäude wird voraussichtlich die Gemeinde durchführen, die Besitzerin bleibt und die Räumlichkeiten weitervermietet. Ein wichtiger Aspekt bei dem Projekt sind auch die Abstellflächen für Autos. „Ich gehe davon aus, dass wir für die Ordinationen und die Tagesbetreuung bis zu 30 Parkplätze benötigen werden. Die sollten sich auf dem Grundstück ausgehen“, sagt der Bürgermeister. Die Planungsphase soll heuer abgeschlossen werden und vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats sollte dann ein Baubeginn Mitte 2023 realistisch sein.

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