Stadt Amstetten lässt Lichter erfassen. Die Stadtgemeinde Amstetten will alle Lichtpunkte im Gemeindegebiet erfassen und erstellt einen Lichtpunktkataster. Geschätzte Gesamtkosten des Projektes: 120.000 Euro.

Von Peter Führer. Erstellt am 06. November 2018 (04:58)
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Die Rathausstraße in Amstetten
Otmar Gartler

Nachdem der Prüfungsausschuss eine derartige Empfehlung abgegeben hatte, beschloss der Amstettner Gemeinderat, für das gesamte Stadtgebiet einheitlich alle Lichtpunkte zu erfassen und einen Lichtpunktkataster zu erstellen. Dafür ergeben sich geschätzte Projektkosten von 120.000 Euro.

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NÖN

„Es geht weniger darum, festzustellen, wo sich welche Leuchtmittel befinden. Das wissen wir. Es geht darum, festzustellen, um welche Lampen es sich handelt, in welchem Zustand sie sich befinden und wo es möglich und sinnvoll ist, auf LED umzurüsten“, klärt Vizebürgermeister Dieter Funke, zuständig für Bauangelegenheiten der Stadt, auf.

Mit dem Kataster könne man weiterplanen, wo und in welchem Zeitraum sowie zu welchen Kosten die Beleuchtung von Straßenzügen auf LED umgesetzt werden kann, um vom geringeren Stromverbrauch und der höheren Lebensdauer der LED-Technologie zu profitieren.

Neue Technologien ebnen den Weg

„Früher konnte man nicht einfach auf LED-Lampen umstellen, da man dann aufgrund der schwächeren Leistung mehr Lichtpunkte gebraucht hätte. Heute können wir die Lampen aufgrund der besseren Technologie 1:1 austauschen“, so Funke.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung erfolgte auch die Auftragsvergabe für die Arbeiten. Durchgeführt werden die Projektarbeiten von den Stadtwerken und einem externen Dienstleister. Die Stadtwerke Amstetten werden mit einer Auftragssumme von 58.000 Euro für die Koordination des Projektes und die Erhebung beauftragt. In der Summe inbegriffen sind Kosten für Hard- und Software im Wert von 9.000 Euro. Die Summe von 58.000 Euro soll auf die nächsten drei Jahre verteilt bezahlt werden.

Neben den Stadtwerken beauftragte die Stadt Amstetten die Firma MHZ Projektierung und Beratung als Billigstbieter für die Verortung und Erhebung der etwa 6.500 Lichtpunkte per GPS. Bei einem angebotenen Preis von 7,39 Euro ergab sich eine Gesamtsumme von 61.902 Euro. Nach Fertigstellung des Projektes „Lichtpunktkataster“ sollen Wartung und Weiterführung von den Stadtwerken durchgeführt werden.