Stephansharter Feuerwehrhaus wird saniert

Erstellt am 07. Juli 2022 | 06:50
Lesezeit: 2 Min
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Verwalter Wolfgang Feigl, Kommandantstellvertreter Hannes Neuheimer, Kommandant Hannes Kammleitner und Bürgermeister Hannes Pressl mit einer Ansicht des sanierten Feuerwehrhauses.
Foto: Gemeinde
1,3 Millionen fließen in einen Zubau und die Modernisierung des Gebäudes.
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Vier Feuerwehrhäuser stehen in der Gemeinde Ardagger. Jene in Stephanshart, Stift Ardagger und Kollmitzberg sind sanierungsbedürftig. In Stephanshart ist ein Umbauprojekt schon weit fortgeschritten. „Die Planung und die Finanzierung stehen und wir haben auch schon die Bauaufträge vergeben“, berichtet Bürgermeister Hannes Pressl. Das Haus ist etwa 40 Jahre alt und die Umkleiden und die Sanitäranlagen entsprechen längst nicht mehr modernen Standards, zumal es noch keine Trennung zwischen Frauen und Männer gibt. Das soll sich nun ändern.

„Wir wollen das Haus aber auch energietechnisch auf modernen Stand bringen. Derzeit wird noch elektrisch geheizt, aber wir werden auf Wärmepumpe umstellen“, berichtet der Bürgermeister. Die Fassade soll gedämmt und auch das Dach erneuert werden. Im Grund steht also eine Generalsanierung des Gebäudes samt Zubau an. Auch die Feuerwehrjugend, die sich gut entwickelt, braucht Räumlichkeiten und auch Lagerbereiche.

Am Dach soll eine 50 kWp-Photovoltaik-Anlage installiert werden, die zumindest einen Teil des benötigten Stroms erzeugt.

Mit den Vorarbeiten (der Entkernung des Hauses) wird schon im Juli begonnen, im September startet dann der große Umbau. Die Kosten werden sich auf rund 1,3 Millionen Euro belaufen, je nachdem wie sich die Teuerung entwickelt. Land, Gemeinde und Feuerwehr teilen sich diese Summe zu je einem Drittel. Die Florianis werden ihren Anteil einerseits durch Geldmittel, aber vor allem auch durch Arbeitsleistung aufbringen. Die Fertigstellung soll innerhalb eines Jahres erfolgen.

Das Feuerwehrhaus in Stephanshart hat auch deswegen hohe Bedeutung, weil es das Ausweich-Hauptquartier ist, sollte bei einem größeren Hochwasser jenes in Ardagger-Markt nicht mehr genutzt werden können. „Denn dann brauchen wir einen Standort, von dem aus wir dennoch rasch und gezielt agieren können“, sagt Pressl. In der Nähe des FF-Hauses befindet sich auch das Katastrophenschutzlager der Feuerwehren.

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