Biberbach: Pfarrhof als Kindergarten. Nächstes Jahr wird der Biberbacher Kindergarten um eine fünfte Gruppe erweitert. Die neue Kleinkindgruppe hat bis dahin ihr Quartier im Pfarrsaal bezogen.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 14. September 2018 (06:13)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Die Kleinkinder haben sich mittlerweile schon ganz gut in ihrem neuen Umfeld im Pfarrhof eingelebt, zur Freude von Kindergartenpädagogin Sarah Schneller (l.) und Betreuerin Traudi Neudorfer (Mitte) sowie Kindergartendirektorin Petra Hürner (2.v.l.), Vizebürgermeister Max Soxberger (2.v.r.) und Bürgermeister Fritz Hinterleitner.
Hummer

Der Pfarrhof ist mit Leben gefüllt. Vierzehn Kleinkinder haben am Montag der Vorwoche den Pfarrsaal in Beschlag genommen, der mit Kindermöbel, Spielzeug und einer Kuschelecke in ein kindgerechtes und freundliches Ambiente verwandelt wurde.

Mit Kindergartenstart wurde die neue Kleinkindgruppe in Betrieb genommen. „Die Kapazitäten im Kindergarten sind jedoch erreicht, der Bedarf ist so groß, dass wir vom Land NÖ eine fünfte Gruppe vorgeschrieben bekommen haben“, erklärt Bürgermeister Fritz Hinterleitner.

Kindergarten wird 2019 aufgestockt

Die Pfarre hat sich deshalb bereit erklärt, die kleinen Hasen vorübergehend aufzunehmen. Im Pfarrsaal wurde während der Sommerferien ein Provisorium geschaffen, das die Kleinkindgruppe bis zur Fertigstellung des Kindergartenzubaus beherbergt. „Schon 2010 hatten wir ein Provisorium im Pfarrhof, was toll funktioniert hat. Wir hoffen natürlich, dass sich die Kinder wohlfühlen. Wie man sieht, sind sie schon ganz tüchtig und haben sich gut eingelebt“, dankt der Ortschef der Pfarre für die Aufnahme.

Der Zubau zum viergruppigen Kindergarten ist bereits in Planung, Baumeister Hackl wurde mit dem Projekt beauftragt. Im Frühjahr soll mit den Bauarbeiten gestartet werden. „Wir planen, einen Stock auf die Anbauten im hinteren Bereich in Holzriegelbau zu setzen. Bis zum Kindergartenstart im Herbst 2019 sollte die fünfte Gruppe dann bezugsfertig sein“, informiert Bürgermeister Fritz Hinterleitner.