Ostarrichi Mostland/Donau-Ybbsfeld: Glasfaserausbau kann starten

Erstellt am 02. Februar 2022 | 05:48
Lesezeit: 4 Min
Arbeiten in den Ausbaugebieten sollen rund um die Jahresmitte starten.
Werbung
Anzeige

Wie berichtet, lief in den Gemeinden Neuhofen, Ferschnitz und Euratsfeld bis 31. Jänner die Anmeldephase für den Glasfaserausbau in den festgelegten Fördergebieten. Das Ziel waren zumindest 42 Prozent Anmeldungen im Ausbaugebiet. Diese waren Grundvoraussetzung für Investitionen der nöGIG (Niederösterreichische Glasfaserinfrastruktur GmbH). Die gute Nachricht: Alle drei Gemeinden konnten das Ziel erreichen beziehungsweise übertreffen.

In Neuhofen kam man bis Ende Jänner bereits bis über 45 Prozent. „Es sind auch viele gelaufen, um möglichst viele Menschen vom Glasfaserausbau zu überzeugen. Es ist toll, dass wir das erreicht haben“, erklärt Bürgermeisterin Maria Kogler. Zahlreiche Gespräche hätten dafür gesorgt, dass die 42 Prozent erreicht werden konnten. „Peter Doersieb hat die Daten immer wieder aktualisiert und es sind bis jetzt auch immer wieder neue Anfragen gekommen“, ergänzt sie.

„Wir freuen uns sehr, dass wir so weit gekommen sind. Es ist ein gemeinsames Projekt aller Neuhofner Gemeinderäte.“ Maria Kogler Bürgermeisterin Neuhofen

In Neuhofen können damit das Ortszentrum sowie die Ortsteile Pumperlberg, Hörlesberg (bis zum Heurigen Resch), Haagberg bis zu den neuen Reihenhäusern, Kornberg (oberer Bereich) und Perbersdorf (Dorf) erschlossen werden.

In der zweiten Jahreshälfte sollen die Arbeiten beginnen, die Leitungen werden – wie auch in allen anderen Gemeinden – bis zur Grundstücksgrenze laufen.

Allerdings müssen manche Gemeindegebiete, wie etwa Höhenbach, Edla oder Schlickenreith, noch auf den Glasfaserausbau warten. „Es ist ja geplant, bis 2030 den gesamten Ausbau fertigzustellen. Die nöGIG wartet aber noch auf Investoren. Ich denke aber, wenn dieser Ausbau in allen Gemeinden gut läuft, dann wird es vielleicht wieder neue Fördermöglichkeiten geben“, blickt Kogler in die Zukunft.

Euratsfeld befindet sich auf dem Weg Richtung 50 Prozent. Damit sind auch hier die Weichen für einen bald beginnenden Ausbau gestellt. „Die 42 Prozent haben wir locker erreicht. Jetzt läuft die Ausschreibung, dann die Vergabe. Die Umsetzung sollte dann im Juli starten“, sagt Bürgermeister Johann Weingartner. Das Ausbaugebiet betrifft den Ortsteil, aber auch etwa Gafring, Oberumberg oder Völkrahof.

Während ein Großteil des Hinterwaldes ja bereits versorgt ist, müssen manche Ortsteile wie Schnotzendorf, Stelzberg, Panhalm oder Seibetsberg allerdings noch auf den Glasfaserausbau warten. „Das wird noch dauern, wir sind aber in Verhandlungen und Gesprächen“, erteilt Weingartner Auskunft.

Auch in Ferschnitz freut man sich über die ausreichend vorhandenen Anmeldezahlen. „Wir liegen ebenfalls bei fast 50 Prozent. Ich bin froh, dass wir das geschafft haben. Sonst müssten wir sicher noch länger auf einen Ausbau warten“, zeigt sich Ortschef Michael Hülmbauer zufrieden. Das Ergebnis habe man nur dank der vielen Hausbesuche erzielen können. „Unsere Breitband-Botschafter und vor allem Sandro Taudt haben sich hier sehr stark engagiert“, so Hülmbauer.

Berücksichtigt wird das Ortsgebiet. Weiters streckt sich das Glasfasernetz bald Richtung Kirchholz, Umberg, Freidegg sowie nach Senftenegg und Oberleiten/Öd. Andere Gebiete wie Truckenstetten/Günzung, Ochsenbach, Zinsenwang oder Windischendorf sollen in den kommenden Jahren folgen. „Im Ausbaugebiet wird es im Sommer losgehen. Vielleicht werden die ersten Leitungen auch heuer noch aktiviert“, verkündet Hülmbauer.

Weiterlesen nach der Werbung