Viehdorfer Neujahrsempfang „mit mehr Miteinander“

Neben Referat des Bürgermeisters stand Ehrengast und EU-Abgeordneter Othmar Karas im Mittelpunkt des traditionellen Neujahrsempfanges in Viehdorf.

Erstellt am 13. Januar 2019 | 07:20
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Neujahrsempfang in Viehdorf (v.l.): Volksschuldirektorin Barbara Dobrovits, Moderator Gemeinderat Christian Jetzinger, Gemeinderat Markus Burgstaller, Pfarrer Leopold Lumesberger, Kindergartenleiterin Astrid Fischer, Vizebürgermeister Franz Eder, Ehrengast EU-Abgeordneter Othmar Karas, Christa Karas-Waldheim, Bürgermeister Franz Zehethofer und Margarete Zehethofer.
Foto: Otmar Gartler

Zum schon traditionellen Neujahrsempfang – er fand heuer zum 17. Mal statt – hatten Bürgermeister Franz Zehethofer und die ÖVP Viehdorf vergangenen Sonntag in den sehr gut besuchten Turnsaal der Volksschule geladen.

Karas: für mehr Sachlichkeit statt Populismus

„Wir haben ein bewegtes und arbeitsreiches Jahr hinter uns. Das Highlight 2018 in unserer Gemeinde war sicherlich die Eröffnung des neuen viergruppigen Kindergartens am 9. September. In elf Monaten konnten wir den Bau fertigstellen. Es ist ein großes Projekt, das wir für unsere Kinder und deren Familien umgesetzt haben. Jeder Cent, der für die Kinder und Jugend eingesetzt wird, kommt langfristig unserer Gesellschaft zugute, denn unsere Kinder sind unsere Zukunft und die Ausbildung ist prägend für das Leben“, betonte Bürgermeister Franz Zehethofer.

Zusätzlich seien die Räumlichkeiten des ehemaligen Kindergartens adaptiert und für die Volksschule verwendet worden. Für 2019 sei die Schaffung eines gemeinsamen Eingangsbereiches zwischen Volksschule und Kindergarten und die Aufschließung von 15 neuen Bauparzellen in Hainstetten geplant.

Nach einer Interviewrunde mit Kindergartenleiterin Astrid Fischer, Volksschuldirektorin Barbara Dobrovits sowie Michaela Zehetner und Uwe Wagner vom Lama- und Alpakahof Mostviertel brach der Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Ehrengast, Othmar Karas, eine Lanze für mehr Sachlichkeit statt Populismus.

„Europa ist eine großartige Idee, aber es liegt an uns, was wir daraus machen. Viele Probleme kennen keine nationalen Grenzen und sind nur grenzüberschreitend und mit mehr Miteinander und Zusammenhalt statt Egoismus lösbar. Reden wir nicht nur darüber, was uns nicht passt, sondern auch darüber, was wir gemeinsam geschafft haben. Jeder Österreicher ist auch ein Europäer“.