Landesklinikum Amstetten sucht neuen Hautarzt. Derzeit wird nach einem Nachfolger für Konsiliararzt Fritz Gruber gesucht.

Von Peter Führer. Erstellt am 22. August 2017 (05:21)
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Mit Jahreswechsel hat das Landesklinikum Amstetten – so der aktuelle Stand der Dinge – keinen Hautarzt mehr im eigenen Haus zur Verfügung. Zuletzt hielt Facharzt Fritz Gruber, der in Amstetten auch eine eigene Praxis für Haut- und Geschlechtskrankheiten betreibt, einen Konsiliarvertrag.

Das bedeutet, dass bei spezifischen Fragen, etwa bei Hautkrankheiten, das Krankenhaus auf die Expertise des Hautarztes zugreifen konnte. Diese Möglichkeit wird es nicht mehr geben, da Gruber für diese Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung steht.

Offene Stelle ist bereits ausgeschrieben

„Wir sind sehr dankbar für die in all den Jahren gut funktionierende Zusammenarbeit und sorgfältige Versorgung der stationären Patientinnen und Patienten am Landesklinikum Amstetten“, verkündet das Landesklinikum in einer Stellungnahme.

Die Gerüchte, wonach sich Gruber vollends in den Ruhestand zurückziehen und somit auch seine Praxis schließen würde, stimmen jedoch nicht. Weder in der Ordination, noch bei der Ärztekammer oder der Gebietskrankenkasse gibt es eine derartige Bestätigung.

Wie es im Landesklinikum weitergeht, ist ungewiss. „Die Konsiliarstelle ist seit geraumer Zeit ausgeschrieben. Derzeit wird durch persönliche Kontaktnahme versucht, eine geeignete Bewerberin oder einen geeigneten Bewerber zu gewinnen“, so die Verantwortlichen.