Vandalen wüteten am Spielplatz in Ardagger. Unbekannte Täter zerstörten am Spielplatz im Donauwellenpark eine Seilschaukel.

Von Peter Führer. Erstellt am 07. Mai 2019 (03:05)
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Bürgermeister Hannes Pressl (links) und Dorferneuerungs-Obmann Christoph Kneissl mit dem Corpus Delicti: der zerschnittenen Seilschaukel.
Führer

Großer Ärger herrscht in der Gemeinde Ardagger über mutwilligen Vandalismus. So zerstörten unbekannte Täter in der Vorwoche eine Seilschaukel am Spielplatz im Donauwellenpark. Sie schnitten die Seile durch. Die Suche nach den Tätern läuft intensiv. „Dank der jahrelangen, guten Zusammenarbeit vieler freiwilliger Helfer und der Gemeinde Ardagger haben wir einen lebenswerten Ort mit vielen Attraktionen geschaffen. Da ist es sehr ärgerlich und eine Frechheit, dass andere offensichtlich ein Vergnügen daran haben, diese Sachen mutwillig zu zerstören“, findet Dorferneuerungs-Obmann Christoph Kneissl deutliche Worte.

Bereits mehrere Vorfälle in der Vergangenheit

Die jüngste Beschädigung war nicht die erste, die für Frust in der Marktgemeinde und bei der Dorferneuerung – sie betreut die betroffene Spielplatzanlage im Donauwellenpark – sorgte. So wurde vor einem Jahr ein „Storchennest“ – ein Klettergerüst aus Seilen – angezündet. „Das war aufgrund der Metallteile nachher nicht ungefährlich und wir mussten das Gerät austauschen. Außerdem wurde eine selbst gebaute Liege, die wir gemeinsam mit einem Tischler aus dem Ort gebaut haben, im Jänner gestohlen. Wir opfern ja gerne unsere Freizeit, aber für derartige Aktionen haben wir überhaupt kein Versändnis“, so Kneissl.

Auch Bürgermeister Hannes Pressl zeigt sich über den Vorfall verärgert. „Dass manche nicht wissen, was „mein“ ist und was „unser“ ist, ist eine traurige Entwicklung. Mit solchen Aktionen werden Leute vor den Kopf gestoßen, die sich privat für etwas engagieren. Etwa die Mitglieder der Dorferneuerung. Aus meiner Sicht eine Riesenfrechheit“, betont der Ortschef. Man sei derzeit dabei, die Täter auszuforschen. Auch eine Anzeige wird angedacht. „Wir laden aber jene ein, die für den Schaden verantwortlich sind, bei der Pflege und bei der Reinigung des Spielplatzes mitzuhelfen. Dann würden wir auch von einer Anzeige absehen“, hofft Pressl, dass sich die Täter vielleicht selbst melden.