Großer Umbau im Amstettner Rathaus. Lift wird eingebaut, Sanitäranlagen werden erneuert und Hofeingang neu gestaltet. Im Juli übersiedeln Abteilungen in das Ausweichquartier in der alten Landesberufsschule.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 09. Januar 2019 (05:31)
Stadtgemeinde Amstetten
So werden sich der Hof und der neue Eingangsbereich des Rathauses nach dem Umbau dem Betrachter präsentieren.

Im Juli werden alle Abteilungen der Gemeinde, die sich im „alten“ Gebäudeteil befinden, in die ehemalige Landesberufsschule in der Mozart straße übersiedeln. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen.

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Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Vizebürgermeister Dieter Funke im Rathaushof mit den Plänen für den Umbau des Gebäudes.

„Das Rathaus ist in die Jahre gekommen, die Leitungen entsprechen längst nicht mehr dem Stand der Technik, die Toilettenanlagen müssen dringend adaptiert werden und ein neuer Lift soll künftig auch die Barrierefreiheit gewährleisten“, sagt Baustadtrat Vizebürgermeister Dieter Funke (VP).

Das Erdgeschoß wird im Innenhof so umgebaut, dass das Rathaus in Zukunft stufenlos erreichbar ist. Der neue Lift wird im Bereich des derzeitigen Stiegenhauses situiert. „Die Rathausbesucher werden künftig also auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl problemlos alle Geschoße erreichen können“, sagt Bürgermeisterin Ursula Puchebner.

Freundlich und hell gestaltet werden soll auch der Platz vor dem Standesamt. Die hofseitige Fassade wird adaptiert um mehr natürliches Licht in das Gebäude zu bekommen und auch die Fenster werden erneuert.

Auch der Innenhof wird neu gestaltet

Der Innenhof soll mit Bänken und Bäumen ebenfalls einladender gestaltet werden. Die Kosten für das Projekt werden sich auf rund zwei Millionen Euro belaufen.

In der Landesberufsschule ist derzeit ja noch die HAK untergebracht, die aber im Juni in das renovierte Gebäude in der Stefan-Fadinger-Straße zurückkehren soll. Mit Juli sollte das Haus also für die Gemeinde zur Verfügung stehen. Die Übersiedlung vieler Abteilungen wird natürlich ein großer logistischer und organisatorischer Aufwand, dennoch soll das Service für die Bürger nicht darunter leiden.

Rund ein Jahr wird die Stadt das Ausweichquartier nutzen, dann sollen die Umbauarbeiten im Rathaus abgeschlossen sein.

2018 wurde ja ebenfalls schon am Haus gearbeitet. „Unter anderem wurde die Dachkonstruktion erneuert, die straßenseitige Fassade erhielt einen neuen Anstrich, das Dach wurde neu eingedeckt und im Inneren des Gebäudes wurde mit den Vorbereitungsarbeiten für den Einbau des Liftes begonnen“, berichtet Funke.