110 zusätzliche Parkplätze beim Amstettner Spital. Aufstockung und Sanierung des Parkdecks beim Spital soll Ende Juli starten. Kosten: 2,2 Millionen Euro.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 24. Juni 2020 (04:20)
Baustadtrat Bernhard Wagner und die Betriebsratsvorsitzende des Landesklinikums Amstetten, Margit Huber, freuen sich über den nahen Baustart beim Parkdeck des Landesklinikums.
SPÖ Amstetten

Parkplätze sind beim Landesklinikum immer knapp, hinzu kommt, dass der Zahn der Zeit schon kräftig am Parkhaus genagt hat, das im Jahr 1997 errichtet wurde.

Weil die oberste Etage nicht überdacht ist, muss dort im Winter Salz gestreut werden. Dieses drang mit dem Schmelzwasser und durch einfahrende Autos bis in die unteren Etagen vor und verursachte große Schäden.

SP-Stadtrat Wagner: „Steht in meiner Agenda weit oben“

Die Stadt will daher nun zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und das Parkhaus nicht nur sanieren, sondern durch eine Aufstockung auch gleich mehr Abstellflächen schaffen.

Eigentlich hätten die Arbeiten schon im Sommer 2019 starten sollen. Der Termin war nicht zu halten, weil die Besitzverhältnisse unklar waren. Die Stadt hat deshalb einen alten Leasingvertrag aufgelöst und das Parkhaus in ihr Eigentum übernommen.

Im Dezember 2019 wurden dann im Gemeinderat Aufträge für das Projekt vergeben. „Ich habe mich nach meiner Bestellung zum Baustadtrat intensiv in das Vorhaben eingearbeitet. Es steht in meiner Agenda weit oben und ich freue mich, dass die Arbeiten Ende Juli starten werden“, sagt SP-Stadtrat Bernhard Wagner. Spätestens im Jänner 2021 soll der Umbau abgeschlossen sein.

Durch die Errichtung des zusätzlichen Stockwerkes werden rund 110 neue Stellplätze für Mitarbeiter und Besucher geschaffen. Darüber freut sich auch die Betriebsratsvorsitzende des Landesklinikums, Gemeinderätin Margit Huber.

„Mir ist dieses Projekt deshalb so wichtig, weil ich davon überzeugt bin, dass wir dadurch eine deutliche Verbesserung der Parksituation für Besucher und Mitarbeiter, aber auch für die Anrainer beim Klinikum erreichen. Auch bei der Preisgestaltung für das Parken bin ich zuversichtlich, dass wir eine faire Lösung umsetzen können.“ Kosten für das Projekt: 2,2 Millionen Euro.