Lebenshilfe-Werkstätte siedelt 2019 aus Amstetten ab. Klienten in Amstetten werden dann auf umliegende Standorte aufgeteilt. Grund: Auslaufen des Mietvertrages.

Von Doris Schleifer-Höderl. Erstellt am 21. November 2017 (05:34)
Schleifer-Höderl
Lebenshilfe-Werkstättenleiter Markus Anders ist zuversichtlich: „Die Klienten stehen der Umsiedlung positiv gegenüber. Wir werden sie an den neuen Standorten natürlich in bewährter Weise betreuen.“

Seit Ende März 1995 hat die Lebenshilfe Werkstätte Amstetten ihren Sitz in der Feldstraße 13. Doch ihre Tage sind gezählt. Spätestens Ende Mai 2019 soll sie geschlossen werden – dies bestätigt David Habichler, Regionalleiter der Lebenshilfe NÖ Mostviertel auf NÖN-Anfrage. „Wir sprechen allerdings nicht von einer Schließung der Werkstätte, denn genau genommen ist es ein Umzug“, betont er.

Vierkanter wird zu neuem Standort umgebaut

Ende Mai 2019 laufe der Mietvertrag für das in Privatbesitz befindliche Gebäude in der Feldstraße nach 25 Jahren aus und deshalb habe man sich auf die Suche nach einem neuen, kleineren Standort gemacht und sei auch fündig geworden.

„Im Gemeindegebiet Aschbach, nahe der Autobahnabfahrt Oed, wird für die Lebenshilfe NÖ ein Vierkanter umgebaut, der in Zukunft unseren Kunstgruppen zur Verfügung stehen wird. An diesem Standort, dem Projekt Seidenberg, kann die inklusiv geführte Amstettner Band „Musiksalat“ ungestört in adäquaten Räumlichkeiten proben. In der Feldstraße ist das derzeit ja nicht möglich und wir konnten auch keine andere kostengünstige sowie barrierefreie Lösung in Amstetten finden“, so Habichler.

Erste Überlegungen, die Werkstätte Amstetten umzusiedeln, laufen laut Habichler seit April/Mai dieses Jahres. Da habe man begonnen, sich intensiv um Alternativen umzusehen.

Wie viele Klientinnen und Klienten von der Umsiedelung betroffen sind und wie sie diese aufgenommen haben, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der NÖN sowie im ePaper!