Privates Facharztzentrum soll in Hausmening entstehen. Praktischer Arzt Josef Weinhart möchte in seinen Ordinationsräumen ein medizinisches Versorgungszentrum aufbauen, in dem Patienten optimale Betreuung finden.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 19. Februar 2020 (04:34)
Allgemeinmediziner Josef Weihnhart, im Bild mit Assistentin Silke Karkheck, möchte in seiner Ordination in der Schlossstraße ein privates Versorgungszentrum mit Fachärzten etablieren, die den Patienten auf Wahlarztbasis zu moderaten Preisen ihre Dienste anbieten.
Hudler

Ein medizinisches Versorgungszentrum auf privater Basis will der praktische Arzt Josef Weinhart in seinen Ordinationsräumen in der Schlossstraße in Hausmening verwirklichen. Ein Anfang ist schon gemacht, denn sein Sohn und sein Schwiegersohn bieten dort bereits als Wahlärzte ihre Dienste an. Stephan Weinhart ist Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie. Rainer Hinterleith ner ist Facharzt für Chirurgie und spezialisiert auf Venenchirurgie.

Weinharts Ziel wäre es, in absehbarer Zeit auch noch einen Internisten, einen Rheumatologen, einen Diabetologen, einen Anästhesisten, der auch Schmerztherapie anbietet, sowie einen Facharzt für Kinderheilkunde mit Impfberatung für sein Vorsorgezentrum zu begeistern. „Ich denke da an ein zeitliches Rotationsprinzip. Das wäre sicher möglich, da Wahlärzte ihre Termine ja ohnehin zuvor telefonisch mit den Patienten vereinbaren“, sagt der Arzt.

Weinhart würde den Fachärzten seine Ordinationsräume aber auch die Dienste seiner Assistentinnen zur Verfügung stellen. „Mir ist es wichtig, dass es für sie weitergeht, wenn ich als Allgemeinmediziner in den Ruhestand gehe. Bis 2022 werde ich meinen Kassenvertrag noch erfüllen“, sagt der Mediziner.

Von den potenziellen Wahlärzten im Versorgungszentrum erwartet er neben guter medizinischer Betreuung und Beratung der Patienten auch leistbare Preise. „Das sollte möglich sein, weil für sie ja hohe Investitionskosten für die Einrichtung einer Ordination und die nötigen Geräte wegfallen. Ich werde die Miete entsprechend moderat gestalten. Es soll bei diesem Projekt um eine gute Versorgung der Patienten gehen, und nicht um Gewinn“, betont Weinhart.

Er will seine Idee in den nächsten Monaten aktiv bewerben und hofft auf interessierte Fachärzte. Bei einem Erfolg wäre es längerfristig auch möglich, noch Platz im Obergeschoß des Hauses für das Gesundheitszentrum zur Verfügung zu stellen.