Glasfaser-Ausbau in Biberbach fixiert

Biberbach hat vorgegebene Quote an Anschlüssen klar überboten.

Erstellt am 18. November 2021 | 15:47
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Freuen sich über die hervorragende Anschlussquote: Gregor Leitner, designierter Amtsleiter, Bianca Schöller (nöGIG), Bürgermeister Fritz Hinterleitner und Raimund Fischer (nöGIG).
Foto: Gemeinde Biberbach

Die Bedingung der nöGIG für einen Ausbau des Glasfasernetzes war, dass 42 Prozent der rund 570 Haushalte im vorgesehenen Gebiet einen Anschluss bestellen. 45 Prozent war das Ziel der Gemeinde und dieses hat sie weit übertroffen. „Tatsächlich haben 63 Prozent der Haushalte einen Anschluss bestellt. Meines Wissens sind wir damit einer der Spitzenreiter in Niederösterreich, nur Aschbach hatte eine ähnlich hohe Quote“, freut sich Bürgermeister Fritz Hinterleitner. Man sei vor allem auch dank des Einsatzes und der guten Aufklärungsarbeit der Glasfaserbotschafter – hauptsächlich Gemeinderäte – immer auf Kurs gewesen. „Sie haben viele Hausbesuche gemacht – und kamen manchmal auch zwei bis drei Mal, wenn jemand noch weitere Infos benötigte. In der Endphase haben wir nochmals intensiv nachtelefoniert und da haben sich auch noch viele entschlossen, doch mitzumachen“, berichtet Hinterleitner. Die Genossenschaften reagierten anfangs eher abwartend, aber sind zum Teil nun doch auch mit dabei.

300 Euro kostet der Anschluss pro Haushalt, die monatliche Gebühr beträgt für die nächsten zwei Jahre 39,90 Euro. Für die Verlegung auf Eigengrund müssen die Bürger selbst sorgen. „Aber dabei wird sie die Baufirma natürlich beraten“, verspricht Hinterleitner. Der Ausbau soll laut nöGIG im Februar 2022 starten, bis Mitte nächsten Jahres könnten die ersten Haushalte schon ihre Anschlüsse haben.

Der Bürgermeister denkt aber schon wieder weiter. „Wir wollen natürlich, dass die Gebiete, in denen jetzt nicht ausgebaut wird, auch so schnell wie möglich zum Zug kommen. Wir werden uns daher um die zweite Phase bewerben und hoffen, dass wir sie wieder in Zusammenarbeit mit der nöGIG bald umsetzen können.“