Glasfaser für Stephanshart. Der ganze Ortsteil soll bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2019 mit Lichtwellenleitern versorgt werden. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

Von Peter Führer. Erstellt am 17. Oktober 2018 (06:41)
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Die digitalen Lebensadern werden in Stephanshart bald alle Häuser mit Glasfasertechnologie versorgen. Foto: privat
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In Stephanshart läuft der Ausbau der Glasfaserversorgung derzeit auf Hochtouren. Das gesamte Gebiet soll bis zum zweiten Halbjahr 2019 mit Lichtwellenleitern versorgt werden. Das sind knapp 140 Häuser. „Jedes Haus bekommt einen Anschluss. Die Anrainer machen die Hausanschlüsse gleich mit. Das erleichtert die weiteren Arbeiten“, berichtet Ardaggers Bürgermeister Hannes Pressl.

„Wir legen mit diesem umfangreichen Ausbau aber bereits jetzt die Basis dafür, die Region zukunftsfit zu machen.“Ardaggers Bürgermeister Hannes Pressl

In der zweiten Hälfte des Jahres 2019 sollen dann im gesamten Gebiet von Stephanshart die Kabeln eingeblasen und die Leitungen aktiviert werden. „Wenn das Wetter in den nächsten Wochen passt, könnten wir bis Ende des Jahres mit dem ersten Bauabschnitt fertig sein“, blickt Pressl für den weiteren Projektverlauf optimistisch in die Zukunft. Derzeit werden Grabungsarbeiten durchgeführt, die Lehrrohre eingelegt und die Kästen gesetzt.

Datenverbrauch wird weiter ansteigen

Von der Richtigkeit der umfangreichen Investition im Gemeindegebiet ist Pressl überzeugt.

„Manchmal taucht die Frage auf, ob man nicht noch weiter auf die nächste Technologie warten soll. Wir legen mit diesem umfangreichen Ausbau aber bereits jetzt die Basis dafür, die Region zukunftsfit zu machen. Alleine schon für den höchsten Mobilfunkstandard 5G werden massiv höhere Datenmengen benötigt, die durch Glasfasertechnologie ganz einfach schneller transportiert werden können. Und der Datenverbrauch wird in den nächsten Jahren deutlich anwachsen.“

Refinanziert werden die umfangreichen Investitionen der Gemeinde über die nächsten Jahre durch Mietgelder, die von einem – bis zum Frühjahr noch zu findenden – Aktivnetzbetreiber lukriert werden sollen. „Entscheidend ist aber, dass das Netz auf der Anbieterebene für alle offen sein wird“, betont der Ortschef. Er rechne zudem damit, dass es für die Benützer trotz der hohen Qualität auch günstige Preise geben wird.