LFS Gießhübl schaut auf Wildbienen!. Auf ein erfolgreiches Jahr bei Wildbienen kann der Mostviertler Bildungshof Gießhübl zurückblicken. Beim Wildbienenfest im Mostlandhof wurde die Nisthilfen zerlegt und die Kokons für die Überwinterung vorbereitet.

Von Schulpartner NÖN/BVZ. Erstellt am 19. September 2019 (10:29)

Zwei wichtige Wildbienenarten, die rote und die gehörnte Mauerbienen sollen dabei vorrangig vermehrt werden. Es kommt im Frühjahr zur Paarung der Mauerbienen, das Weibchen legt die befruchteten Eier als erstes in die Röhre der Nisthilfe hinein – jeweils 5 und anschließend werden 5 unbefruchtete Eier abgelegt, aus denen sich die Männchen entwickeln.

Es folgt zum Ausgang hin ein Luftloch und dann wird verstopft. Über den Sommer schlüpft aus dem Ei eine Larve, die sich vom Pollen um sie herum ernährt und sich anschließend einspinnt und verpuppt (Kokon). Im Herbst werden dann die Nisthilfen zerlegt und die Kokons überwintert und so für das nächst Frühjahr vorbereitet.

 

- Artikel von Mostviertler Bildungshof