Ärger bei Sperrmüllsammlung in Amstetten. Abholzeiten werden in manchen Stadtgebieten nicht eingehalten. Stadt und Gemeinde-Dienstleistungsverband (GDA) appellieren an Bürger, Zeiten einzuhalten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. November 2020 (09:34)
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Stadtrat Andreas Gruber, Gemeinderätin Sarah Huber, GDA-Obmann Anton Kasser und Bürgermeister Christian Haberhauer zeigen kein Verständnis für die gebietsweisen Probleme bei der Sperrmüllsammlung.
Stadtgemeinde Amstetten

Einmal im Jahr wird der Sperrmüll im gesamten Bezirk direkt von den Liegenschaften abgeholt. Leider funktioniert das in manchen Gebieten der Stadt schlecht bis gar nicht. 

Als Sperrmüll wird jener Restmüll bezeichnet, der zu groß für die Müllbehälter ist. Dieser kann während des ganzen Jahres zu den Öffnungszeiten zu jedem Altstoff Service Zentrum (ASZ) im Bezirk gebracht werden. 

Um jenen Menschen, die keine Transportmöglichkeit haben, die Entsorgung von Sperrmüll zu ermöglichen, organisiert der Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten (GDA) gemeinsam mit den Gemeinden auch eine Hausabholung des Sperrmülls. Dazu ist es erforderlich, dass jede Liegenschaft ihre Menge beim GDA anmeldet und den Sperrmüll am vereinbarten Termin zur Abholung bereitstellt. Genau das funktioniere in manchen Gebieten nicht, berichtet die Stadtgemeinde. Der Müll wird unangemeldet und oft einen Tag nach dem Abfuhrtermin bereitgestellt oder mancherorts sogar eine Woche zu früh. 

„Sperrmüllsammlung ist Gratis-Dienstleistung“ 

Bürgermeister Christian Haberhauer erklärt: „Die mobile Sperrmüllsammlung ist eine Gratis-Dienstleistung für Bürgerinnen und Bürger. Diese funktioniert in vielen Fällen sehr gut. Bei der letzten Abholung konnten wir aber an mehreren Stellen beobachten, dass die Abholzeiten nicht ernst genommen wurden und der Müll tagelang im Freien liegt.“ 

GDA Obmann LAbg. Anton Kasser: „Die mobile Sperrmüllsammlung kostet viel Geld. Wenn Bürgerinnen und Bürger ihren Sperrmüll zu spät oder zu früh ins Freie tragen, dann müssen Abholstandorte mehrmals angefahren werden, was einen enormen Mehraufwand und auch Mehrkosten bedeutet. Diese Kosten sind schlussendlich wieder von allen zu tragen. Darüber hinaus ist tagelang im Freien liegender Müll weder schön anzusehen noch hygienisch. Wir ersuchen daher eindringlich die vereinbarten Abholzeiten einzuhalten und den Müll rechtzeitig zu den Abholorten zu bringen“.