Gartentage mit buntem Programm. Verein der „Freunde des Hofgartens“ will künftig helfen, die Anlage, trotz hohen jährlichen Abgangs zu erhalten.

Von Josef Penzendorfer. Erstellt am 07. Juni 2021 (06:39)
Die Gartentage mit viel Blütenpracht erfreuen alljährlich viele Besucher.
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Die Gartentage finden unter Einhaltung aktueller Sicherheitsvorgaben vom 11. bis 13. Juni heuer wieder statt. 25 Gärtner oder Floristen sorgen vor Ort für viel Farbe im wunderbaren Ambiente der barocken Anlage, zudem werden viel (Garten-)Kunst, Dekoratives und auch Fachliteratur die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Neben dem reichlichen kulinarischen Angebot liegt ein Schwerpunkt auch auf Garteneinrichtungen samt Zubehör sowie Pflanzenschutz.

Nach der Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 11. Juni, 13.30 Uhr, mit Gartenleiter Stefan Kastenhofer und Abt Petrus Pilsinger sowie musikalischer Umrahmung durch die Jagdhornbläser wartet ein hochkarätiges Rahmenprogramm auf die Besucher, ob „Hotspot Blumenwiese“, Topfbepflanzung, „Alles über Pfingstrosen“ oder „Duftige Schönheiten“. Nach musikalischen Darbietungen durch die Gruppe „Müströki“ am Sonntag, 14 Uhr, gibt es auch noch eine offene Fragestunde beim Gartenleiter. Abseits der Gartentage werden regelmäßig eigene Gartenführungen angeboten, auch per Audio-Guide kann man die Anlage mit ihren fünf Themenbereichen für sich entdecken. Die hohe Kunst des Gärtnerns wird im Rahmen der Gartenakademie vermittelt.

Neuer Verein hat sich gegründet

„Freunde des Hofgartens Seitenstetten“ nennt sich der erst kürzlich gegründete Verein, der bei den Gartentagen auch mit einem Stand vertreten sein wird und dem Abt Petrus Pilsinger als Obmann vorsteht. „Es gilt, das Vorhandene trotz eines hohen alljährlichen Abgangs so zu erhalten, wie es ist. Allein die Instandhaltungen sind sehr kostenintensiv und bedeuten bei freiem Besuchereintritt in den Garten doch eine große finanzielle Belastung“, erklärt der Wirtschaftsdirektor des Stiftes, Albert Bucar, die Situation. Es handle sich beim Hofgarten ja um einen privaten, dem Stift gehörigen Garten, der aber natürlich von großem öffentlichen Interesse sei. Der Verein wolle dessen Erhaltung finanziell, ideell und auch manuell unterstützen. „Auch an die Möglichkeit freiwilliger Mitarbeit im Garten ist gedacht“, sagt Bucar.