SPÖ PS tritt bei GR-Wahl mit 46 Kandidaten an. Alois Schlager freut sich über so viel Unterstützung wie nie zuvor. Ziel ist es, die aktuell fünf Mandate auszubauen um „das Diktat der Mehrheit“ zu brechen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Dezember 2019 (05:02)
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Alois Schlager (links) und Hubert Henickl bei der Abgabe des Wahlvorschlags. Die SPÖ PS tritt mit der höchst möglichen Zahl von 46 Kandidaten an.
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Bei der Gemeinderatswahl am 26. Jänner wird die SPÖ PS „Sozialdemokratische Partei Österreich – Projekt Seitenstetten“ mit 46 Kandidaten antreten. „Für uns ist das eine Sensation. Das hat es bisher noch nie gegeben. Unser Ziel ist es natürlich, unsere derzeit fünf Mandate auszubauen, um das Diktat der Mehrheit zu brechen.

Bei der Kandidatensuche ist uns viel positive Stimmung entgegengekommen“, sagt Listenerster Alois Schlager. Die Kandidaten auf hinteren Plätzen seien sich natürlich dessen bewusst, dass für sie ein Mandat fast unmöglich ist, sie wollten aber mit ihrem Antreten ihre Unterstützung für die SPÖ PS ausdrücken. „Wir sind sehr breit aufgestellt. Vom Jugendlichen bis zum Pensionisten, vom Unselbständigen über den Akademiker und den Freiberufler bis hin zu Personen mit Einschränkungen. Sie alle finden sich auf unserer Liste. Einziger Wermutstropfen ist, dass wir keine Frau auf vorderster Position haben“, sagt Schlager.

Gemeinderat Hubert Henickl, der wieder als Parteifreier auf der SPÖ PS-Liste kandidieren wird, berichtet, dass es auch Leute gegeben habe, „die Angst davor hatten, Nachteile im Leben zu bekommen, wenn sie auf unserer Liste stehen. Wir haben aber versucht, durch Gespräche aufzuklären, dass Demokratie eine breite Beteiligung braucht.“

Insgesamt, so berichtet Henickl, habe man in den letzten Monaten 500 Personen kontaktiert, das sind etwa 20 Prozent aller Wahlberechtigten.