Mehr Kontrollen beim A-Toll in Amstetten

Stadträtin Asanger lud zu rundem Tisch: Maßnahmenpaket wurde beschlossen.

Erstellt am 17. November 2021 | 03:35
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Stadträtin Elisabeth Asanger (vorne 2. von rechts) mit den Vertretern der Organisationen beim Runden Tisch im A-Toll, bei dem ein Maßnahmenpaket zur Erhöhung der Sicherheit beim Jugendzentrum ausgearbeitet wurde.
Foto: SPÖ

Die Corona-Krise verursacht im Bereich des Jugendzentrums A-Toll Sicherheitsprobleme. „Wir haben vor allem im Freibereich Gruppen, die sich destruktiv verhalten. Zuletzt wurde sogar ein Auto mit Steinen beworfen. Da gab es auch eine Anzeige. Zum Teil kommen die Jugendlichen auch von auswärts, sogar von St. Pölten“, berichtet Generationenstadträtin Lisa Asanger (SPÖ). Manche Jugendliche versuchten, dann auch das Zentrum zu betreten, ohne sich kontrollieren zu lassen. „Das geht aber nicht, denn mir ist es ein Anliegen, dass das Jugendzentrum eine gewalt- und drogenfreie Szene bleibt“, sagt die SPÖ-Politikerin. Bei einem Jugendlichen soll sogar einmal ein Elektro-Teaser entdeckt worden sein. Um über die angespannte Lage zu beraten, hat Asanger kürzlich Politik, Organisationen im Bereich Jugend- und Sozialarbeit, die Polizei, die Stadtverwaltung sowie die Leitung des A-Tolls zu einem runden Tisch geladen, bei dem auch gleich ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet wurde.

Unterstützung für das A-Toll-Team

Kurzfristig soll das Team des Jugendzentrums sowohl durch Westrand und den Verein FAB (Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung) unterstützt werden, aber auch Hilfe bei den Kontrollen der Corona-Maßnahmen und der Hausordnung bekommen.

Außerdem werden die Stadt- und Bundespolizei in Zukunft vermehrte Kontrollen im Umfeld des A-Tolls durchführen. „Und zusätzlich zu diesen Maßnahmen könnte auch eine Videoüberwachung des Außenbereiches angedacht werden“, sagt Asanger.

Langfristig brauche es außerdem eine deutliche Personalaufstockung im Betreuungsbereich, um die Mitarbeiter des A-Tolls dauerhaft zu entlasten.

„Und mittelfristig müssen wir auch weitere Jugend- und Freizeitplätze schaffen, um vor allem den Skatepark zu entlasten. Deshalb haben wir uns ja bereits dafür stark gemacht, ausreichende finanzielle Mittel im Budget dafür bereitzustellen“, sagt Asanger.

Beim nächsten Treffen im Zuge eines Runden Tisches in drei Monaten sollen die ersten Maßnahmen evaluiert und weitere Maßnahmen geprüft werden. „Uns ist es wichtig, dass das A-Toll eine Freizeiteinrichtung bleibt, in die Eltern ihre Kinder ohne Sorgen schicken können, und wo Jugendliche eine gute Zeit verbringen können“, betont Asanger.