Amstettner Reitbauernweg: Hang wird stabilisiert. Der Reitbauernweg war im Vorjahr durch Rutschung unpassierbar geworden. Mittels Grobsteinschlichtung und Drainage soll das Problem gelöst werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. April 2021 (05:04)
Am Reitbauernweg (von links): Eduard Kotzmaier, Josef Danner, Baustadtrat Bernhard Wagner, Dieter Stadlbauer, Bürgermeister Christian Haberhauer, Gerhard Schmidt- thaler und Roland Suchy.
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Durch eine Hangrutschung wurde der beliebte „Reitbauernweg“ im Bereich der Schulstraße beschädigt. Da es in seinem Umfeld bereits zu starken Überschwemmungen kam, will die Stadt ihn nun nachhaltig sichern. Am Donnerstag der Vorwoche haben die Arbeiten begonnen.

Geplant ist die Errichtung einer Grobsteinschlichtung mit einer Höhe von drei Metern und einer Länge von 15 Metern, um den Weg zu stabilisieren. Eine rund 40 Meter lange Drainageausleitung wird in die bestehende Entwässerung in der Schulstraße münden. Damit soll es künftig möglich sein, auch bei starken und langandauernden Regenfällen das Wasser aus dem Hang abfließen zu lassen und somit die Gefahr einer neuen Rutschung zu bannen.

„Beim Thema Sicherheit dürfen wir keine Kompromisse eingehen. Mit den aktuellen Maßnahmen können wir den Reitbauernweg für die Amstettner wieder gefahrenfrei zugänglich machen. Bei günstigen Witterungsbedingungen können die Arbeiten Mitte Mai abgeschlossen sein“, erklärt Baustadtrat Bernhard Wagner.

Besonderer Dank der Gemeinde gilt Grundbesitzer Josef Danner, der zugestimmt hat, dass während der Bauzeit Grund in seinem Besitz in Anspruch genommen werden darf. „Seine Zustimmung zu diesem Projekt zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein“, sagt Bürgermeister Christian Haberhauer. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 60.000 Euro (Aufteilung: Gemeinde 25%, Bund 60%, Land 15%).