Ein deutliches Plus in Aschbach

Erstellt am 06. April 2022 | 03:45
Lesezeit: 2 Min
Das abgezweigte Geld wurde beim Glücksspiel verprasst
Symbolbild
Foto: APA (dpa/Archiv)
Zwei Millionen erwirtschaftete die Gemeinde 2021: ein finanzieller Polster für Großprojekte, die in Vorbereitung sind.
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Sehr zufrieden ist Bürgermeister Martin Schlöglhofer mit dem Rechnungsabschluss für das Jahr 2021. In der Ergebnisrechnung bleibt unter dem Strich ein Plus von zwei Millionen. Im Voranschlag waren 500.000 Euro prognostiziert. „Zusammen mit den 800.000 plus, die wir 2020 hatten, konnten wir eine Ergebnisrücklage von 2,8 Millionen Euro bilden. Grund dafür ist, dass die Ertragsanteile von Bund und Land höher waren als ursprünglich angesetzt, und auch die Kommunalsteuereinnahmen, die wir schon mit 1,6 Millionen hoch prognostiziert hatten, diese Summe noch um etwa 100.000 Euro überstiegen“, berichtet der Bürgermeister. Für zusätzliche Einnahmen habe im Vorjahr aber auch die Ankündigung gesorgt, dass mit 1.1.2022 der Hebesatz der Aufschließungsabgabe angehoben wird. Daher hätten viele Häuslbauer noch 2021 gezahlt.

Arbeitsgruppen für Großprojekte

Heuer stehen neben der Fertigstellung des Feuerwehrhauses keine großen Vorhaben am Plan. „Nach Abschluss der Kanalsanierung, die in den letzten Jahren viel Geld gekostet hat, wollen wir uns 2022 konsolidieren, denn es warten ohnehin große Projekte auf uns, wie etwa der Sporthallenneubau und die Verwertung des Fehringerturms“, sagt Schlöglhofer. Für beide Projekte wurden Arbeitsgruppen gebildet, die heuer Konzepte ausarbeiten sollen. Vom Tisch ist für die nahe Zukunft der Bau eines neuen Kindergartens.

„Wir haben festgestellt, dass sich die Geburtenzahlen doch nicht so entwickeln, dass wir da kurzfristig handeln müssen“, so Schlögl-hofer. In den bestehenden acht Gruppen seien derzeit immer einige Plätze frei. „So gesehen wäre eine weitere Gruppe auch vom Land her nicht förderfähig. Wir tendieren eher dazu, eine Tagesbetreuung für Kleininder ins Leben zu rufen. Das will aber gut überlegt sein. Wir wollen uns da erst die Erfahrungen in anderen Gemeinden anschauen. Derzeit ist in Aschbach der Bedarf auch noch überschaubar.“

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