Erstellt am 13. Juli 2015, 08:49

von Heribert Hudler

Ertl holte Wanderpokal. 23 Bewerbsgruppen waren am Samstag, 11. Juli, beim Nassübungsvergleich der Feuerwehr Doppel am Start und boten dabei großartige Leistungen.

Nach dem dritten Sieg hintereinander holte sich die Bewerbsgruppe der Feuerwehr Ertl den Wanderpokal nach Hause. Es gratulierten: Hauptbewerter Karl Radinger, Abgeordneter Anton Kasser, Kommandant Alfred Spreitzer, Bürgermeister Thomas Raidl, Altkommandant Alfred Spreitzer, Abschnittskommandant Werner Pießlinger und Bewerter Franz Kroneisl.  |  NOEN, Heribert Hudler

Als einer der letzten Bewerbe seiner Art erfreut sich der Nassbewerb der Freiwilligen Feuerwehr Doppel am Sonntagberg immer größerer Beliebtheit. Die Florianijünger der Feuerwehr Ertl sicherten sich am Samstag den Sieg in der Gästeklasse zum dritten Mal in Serie und holten den Wanderpokal nach Hause. Beim Abschnitt Waidhofen Land waren die Silberhelme von Doppel am Schnellsten.

Hiesbach und Doppel als Zweite und Dritte

Zweite und Dritte wurden die Bewerbsgruppen aus Hiesbach und nochmals Doppel. In der Gästeklasse überzeugte Ollersbach (Neulengbach) vor Randegg und Leiben (Melk). Der Start der Siegergruppen verlief außerordentlich schwungvoll: Vom Auslegen über den Kupplungsvorgang der Saugleitung bis hin zum Anlegen der Saugerleine waren keine gröberen Schnitzer zu erkennen. Nach einer durchschnittlichen Zeit von 57,6 Sekunden ertönte das „Angesaugt!“ vom Maschinisten.

Großes Lob zollten alle Bewerbsgruppen dem Bewertungsteam rund um Hauptjuror Karl Radinger: „Es war eine genaue und gerechte Beurteilung. Jeder hatte die gleiche Chance zu gewinnen.“ Die weiteren Juroren waren Wolfgang Bauer, Franz Kroneisl und Johann Wagner.

Aber auch für das Organisationsteam rund um Kommandant Alfred Spreitzer fanden die Teilnehmer nur anerkennende Worte: „Es hat wieder einmal alles bestens funktioniert.“

„Hafendorfer“ sorgten für volles Festzelt

Bei der Siegerehrung lobte Spreitzer dann den Nassübungsvergleich als wirkungsvolle Demonstration des Ausbildungsstandes der Feuerwehr, wovon sich auch die Zuschauer überzeugen konnten. Landtagsabgeordneter Anton Kasser und Bürgermeister Thomas Raidl betonten, dass die Kameradschaftspflege eine der Stärken der Feuerwehren sei.

Das Zeltfest lockte viele Besucher an, konnte man doch für Samstag die „Hafendorfer“ buchen, die für ein volles Zelt sorgten. Der Sonntag wurde um 10.15 Uhr mit einem Gottesdienst mit Abt Johannes Gartner eröffnet. Anschließend folgte der Frühschoppen.