Hilfe für soogut-Markt in Ferschnitz. Vergangene Woche stellten sich die Mandatare der „Vielfalt für Ferschnitz – "Liste Robl“ beim Amstettner soogut-Markt mit einer 1.000-Euro-Spende ein.

Von Peter Führer. Erstellt am 10. März 2021 (04:24)
Bei der Spendenübergabe (von links): Geschäftsführender Gemeinderat Martin Robl, Gemeinderätin Ingrid Schwarzenbacher, Marktleiterin Yurdagül Sahin, Jugendgemeinderat Tobias Stierschneider und Geschäftsführende Gemeinderätin Ulrike Stierschneider.
 
Führer

Die Summe setzt sich aus Entschädigungen für die Mitarbeit bei den Corona-Tests und aus Bezügen für die Tätigkeiten als Gemeinderatsmitglieder zusammen. „Unsere Idee war schon im Vorjahr, dass auch die Umlandgemeinden den soogut-Markt, der ja keine Unterstützung mehr vom Land Niederösterreich oder vom AMS erhält, unterstützen.

Alleine die Mietkosten betragen immerhin 40.000 Euro. Und immerhin nützen auch Nicht-Am-stettner die Einkaufsmöglichkeiten. Leider ist die Idee weder in der Kleinregion noch in Ferschnitz bis jetzt verfolgt worden“, erklärt Sozialsprecherin Ulrike Stierschneider. Man wolle mit der Spende die Wertschätzung der soogut-Ideen und Solidarität mit den Bezugsberechtigten ausdrücken und das Engagement der Ehrenamtlichen würdigen.

Andererseits möchte man ein Zeichen für die Umlandgemeinden setzen. „Wir hoffen, dass sich deren Bürgermeister zu einem fixen Mietzuschuss bereit erklären“, betonen die Listenmitglieder. Jugendgemeinderat Tobias Stierschneider betonte anlässlich der Übergabe, dass, wenn die Umlandgemeinden alle diese Summe beisteuern könnten, dem Markt schon sehr geholfen wäre. Marktleiterin Yurdagül Sahin sprach ihren Dank aus. Sie betonte, dass man versuche, die Kosten durch den Verkauf zu decken. „Wir sind aber auch auf Spenden angewiesen“, unterstrich sie. Außerdem ist der soogut-Markt über jede helfende Hand dankbar.

Die Kundenanzahl stieg im Corona-Jahr

Dass die Kundenanzahl bei den soogut-Märkten ansteigt, davon berichtet Ursula Oswald, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der soogut-Märkte. „Niederösterreichweit ist die Zahl von 30.000 auf 36.000 gestiegen. Und es wird erwartet, dass die Kundenanzahl in den nächsten Monaten noch weiter steigt.“

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