Defibrillator für den Ortsteil Ulmerfeld

Erstellt am 17. Mai 2022 | 10:05
Lesezeit: 2 Min
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Stadträtin Beate Hochstrasser vor der Polizei in Ulmerfeld: Für die SPÖ-Politikerin wäre die Inspektion ein geeigneter Standort für einen Defibrillator.
Foto: SPÖ
Jedes Jahr sterben mehr als 12.000 Menschen in Österreich an einem plötzlichen Herztod. Durch den raschen Einsatz eines Defibrillators (Defi) können die Überlebenschancen im Ernstfall mit wenigen Handgriffen drastisch erhöht werden. SPÖ-Gesundheitsstadträtin Beate Hochstrasser will daher die Zahl der Defibrillatoren in Amstetten deutlich erhöhen - und im Ortsteil Ulmerfeld damit beginnen, wo es derzeit noch keinen gibt.
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 „Wir wollen Defis in Amstetten und den Ortsteilen flächendeckend verfügbar und schnell erreichbar machen. Gerade der Faktor Zeit und schnelle Erreichbarkeit ist im Ernstfall nämlich besonders wichtig. Mit jeder Minute, die vergeht, sinkt die Chance einer erfolgreichen Reanimation um zehn Prozent. Die Defis sind deswegen so gestaltet, dass auch medizinische Laien im Notfall rasch und ohne Vorwissen Hilfe leisten können. So kann jeder im Ernstfall zum Lebensretter werden“, sagt Hochstrasser.

Dringenden Handlungsbedarf ortet die SPÖ-Politikerin in Ulmerfeld: „Aktuell gibt es in Hausmening drei Defis, aber in Ulmerfeld noch keinen. Deswegen werde ich vorschlagen, entweder bei der Polizei oder neben dem Friedhof ein Gerät zu installieren“, kündigt die Gesundheitsstadträtin an. 

Hochstrasser will die lebensrettenden Defis im Gemeindegebiet aber auch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. „Als ersten Schritt werde ich daher im zuständigen Ausschuss und im Austausch mit der Verwaltung vorschlagen, eine interaktive Karte mit allen Defis auf der Website der Stadtgemeinde zur Verfügung zu stellen. Ich halte es aber auch für sinnvoll und notwendig die Geräte im öffentlichen Raum besser sichtbar zu machen, etwa durch Hinweisschilder“, sagt die SPÖ-Politikerin.

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