Spatenstich für „Magdis“ neues barrierefreies Zuhause. Am 1. Mai wurde in St. Georgen am Ybbsfelde mit dem barrierefreien Zubau für Magdalena Gallhuber, die seit 2016 nach einem furchtbaren Fahrradunfall im Rollstuhl sitzt, begonnen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. Mai 2021 (05:52)
Margit, Magdalena und Georg Gallhuber freuen sich, dass der Spatenstich für den Zubau erfolgt ist.
privat, privat

Seit einem schrecklichen Fahrradunfall 2016 sitzt „Magdi“ Magdalena Gallhuber (damals 17 Jahre) im Rollstuhl. Wie die NÖN berichtete, planen die Eltern Margit und Georg einen barrierefreien Zubau:

Viele unterstützten das Projekt mit freiwilligen Spenden. Am vergangenen Samstag, 1. Mai, erfolgte der Spatenstich, – an Magdis 22. Geburtstag.

„Wir wollen die Spatenstichfeier zum Anlass nehmen, um uns für die Hilfsbereitschaft und für die zahlreichen Unterstützungen zu bedanken. Es gibt uns ein gutes Gefühl, mit dieser großen Aufgabe nicht allein zu sein. Sogar ein alter Schulfreund meines Mannes hat sich gemeldet und uns mit einer großzügigen Spende für den barrierefreien Zubau unterstützt, der Magdi nach ihrem Fahrradunfall ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen soll“, freut sich Mutter Margit Gallhuber.

Bauzeit soll etwa ein Jahr betragen

Die Bagger rollen bereits in dieser Woche an, geplant ist eine Bauzeit von einem Jahr. Mit dem Gemeinschaftsprojekt wollen Margit und Georg ihrer Tochter ermöglichen, weiter in St. Georgen leben zu können und ein Teil der Dorfgemeinschaft zu sein.

Bei den Spenden habe es viele berührende Ideen gegeben. Zwei Damen machten eine Wallfahrt und spendeten für jeden Kilometer einen Euro. Freiwillige Helfer einer Corona-Teststation spendeten ihre Aufwandsentschädigungen. In der Nachbargemeinde wird eine Büchersammlung samt Verkauf ein Jahr lang durchgeführt. „Das sind nur einige Bespiele. Auch viele der Unternehmen kommen uns entgegen“, berichten die St. Georgner.

Groß wäre die Freude auch, wenn der eine oder andere freiwillige Helfer auf der Baustelle aushelfen könnte. „Der bei weitem überwiegende Teil der Finanzierung bleibt bei uns als Familie und wir freuen uns auf weitere Unterstützung und Spenden“, erklären Margit und Georg Gallhuber.