Begleitweg wird in Triesenegg errichtet. Ein Kilometer langer Begleitweg entsteht in Triesenegg. Projekt „Zwergennest“ vorerst auf Eis gelegt.

Von Peter Führer. Erstellt am 20. Mai 2020 (04:08)
Bürgermeister Christoph Haselsteiner, Mobilitätsbeauftragter Helmut Scheidl und geschäftsführender Gemeinderat Georg Hahn zeigen den Plan des neuen Begleitweges.
Gemeinde

Im Ortsteil Triesenegg wird ab der Kreuzung Sonnenhang bis zur Kreuzung Hart auf der rechten Seite (Fahrtrichtung Amstetten) ein Begleitweg errichtet. Das Projekt wird im Zuge einer Straßenverbreiterung realisiert. Außerdem begradigt man den Straßenverlauf, um für mehr Verkehrssicherheit zu sorgen. „Der Weg wird etwa einen Kilometer lang. Die Straßenbauabteilung 6 und die Firma Riedler führen die Arbeiten durch“, erklärt Bürgermeister Christoph Haselsteiner. In der Vorwoche kam es zu den Auftragsvergaben, die der Gemeinderat einstimmig beschloss.

Ohne Asphaltierung betragen die Kosten 55.000 Euro. Die Asphaltierung peilt man für nächstes Jahr an. Mit Amstettens Bürgermeister Christian Haber hauer habe es bereits Gespräche gegeben, ob der Begleitweg in Zukunft weitergeführt werden könnte.

Auch im Ortsteil Hart rollen bald die Maschinen. Dort kommt es beim Gehsteig zwischen Bahnbegleitweg und Kirchenweg zum Lückenschluss. Asphaltiert und somit fertiggestellt werden auch die Verbindungswege zwischen Sportplatz und B1-Kreisverkehr sowie der erste Teil des Verbindungsweges in Hermannsdorf. „Natürlich müssen wir in der aktuellen Situation auf die Ausgaben schauen, aber Projekte, die wir bereits begonnen haben, wollen wir abschließen. Wir haben Rücklagen, daher ist das finanzierbar“, erläutert Haselsteiner.

Sparmaßnahmen durch Coronavirus

Allerdings gibt es aufgrund der Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie auch Sparmaßnahmen. So wird das „Zwergennest“, das als Zubau zum Kindergarten geplant war, vorerst nicht errichtet. 500.000 Euro hatte die Gemeinde dafür vorgesehen. „Ich hätte mich sehr über das Projekt gefreut, aber wir müssen es vorerst verschieben. Offen ist auch die Frage, wie sich die Corona-Zeit auf die familiären Umfelder ausgewirkt hat und ob der Bedarf nach wie vor gegeben ist“, führt Haselsteiner aus.