Dritter beim Baupreis: „Fühlt sich wie Platz eins an“. Die Familie Weinberger gewann mit ihrem Haus den dritten Platz beim NÖ Baupreis.

Von Daniela Führer. Erstellt am 25. Oktober 2016 (05:36)
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Die Freude über den dritten Platz beim NÖ Baupreis ist bei Tobias, Martina, Paulina und Markus Weinberger (v.l.) groß.
NOEN, Daniela Führer

„Wir sind schon richtig stolz, dass unser Haus aus über 100 Einreichungen mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde. Es fühlt sich für uns auch wie der erste Platz an, immerhin war die Konkurrenz enorm“, freuen sich Martina und Markus Weinberger aus St. Georgen/Ybbsfelde über die Auszeichnung ihres Einfamilienhauses im Rahmen des NÖ Baupreises 2016.

Vergangene Woche wurden die besten Projekte im Festsaal der IMC Fachhochschule Krems gekürt. Die Drittplatzierten erhielten dabei eine Siegesprämie von 4.500 Euro. Diese wurde zu je einem Drittel an die Bauherren, den Planer Wolfgang Thanel und die bauausführende Firma Jungwirth aus Amstetten aufgeteilt.

Das L-förmige Einfamilienhaus der Familie Weinberger erscheint straßenseitig bewusst zurückhaltend und passt sich unaufdringlich in die Nachbarschaft ein. Zur Gartenseite hin (am Bild) beeindruckt der moderne Bau mit vielen Glasflächen, die für lichtdurchflutete Wohnräume sorgen.
NÖ Baupreis

Der NÖ Wohnbaupreis bedeutet der St. Georgner Familie viel, ist er doch ein ganz besonderer Lohn für die vielen Jahre Planung und Bau. „Im April 2011 haben wir zu bauen begonnen. 2014 sind wir dann eingezogen. Wir haben uns aber schon im Vorfeld viele Gedanken über unser Haus gemacht. Sehr wichtig war uns, dass es gut in die Nachbarschaft passt“, blicken Martina und Markus Weinberger zurück.

Modern, aber unaufdringlich sollte es also sein. Mit dem gebürtigen Wieselburger Architekten Wolfgang Thanel hatten sie dann den idealen Planer gefunden. „Die Zusammenarbeit verlief super. Er hat das Gesamtkonzept samt den Innenlösungen nach unseren Interessen mit kreativen Ideen und Detaillösungen gestaltet“, schildert das Ehepaar, dem neben einer ansprechenden Architektur vor allem auch der Einsatz ökologischer Materialien – es wurden viel Holz und klassische 50 Zentimeter-Planziegel anstelle eines Vollwärmeschutzes verwendet – sehr wichtig war.

Neben dem dritten Platz beim NÖ Baupreis 2016 für das Haus Weinberger in St. Georgen/Ybbsfelde gab es zudem Anerkennungspreise für das Hilde-Umdasch-Haus in Amstetten und das Psychosoziale Betreuungszentrum Mauer . Über eine Nominierung konnte sich zudem das Wohnprojekt „WAT - Wohnen am Teich“ in St. Valentin freuen.

NÖ Baupreis

  • Neben dem dritten Platz beim NÖ Baupreis 2016 für das Haus Weinberger in St. Georgen/Ybbsfelde gab es zudem Anerkennungspreise für das Hilde-Umdasch-Haus in Amstetten und das Psychosoziale Betreuungszentrum Mauer. Über eine Nominierung konnte sich zudem das Wohnprojekt „WAT - Wohnen am Teich“ in St. Valentin freuen.
  • Lesen Sie im Wirtschaftsteil der NÖN-Landeszeitung sowie unter www.noen.at/wirtschaft mehr zum NÖ Baupreis im Interview mit Landesinnungsmeister Robert Jägersberger.